E-Commerce mit Büchern und DVDs in Deutschland rückläufig

Gesamtmarkt zeigt jedoch robustes Wachstum

Die Deutschen haben 2008 im Internet rund 19,3 Milliarden Euro für Waren und Dienstleistungen ausgegeben. Das entspricht einem Zuwachs von 15 Prozent gegenüber dem Jahr 2007 mit 16,8 Milliarden Euro. Der Umsatz mit Medien ist jedoch um 2,5 Prozent rückläufig. Bücher, CDs und DVDs erreichen einen Gesamtumsatz von 1,94 Milliarden Euro.

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Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH) hat Zahlen zur Entwicklung des E-Commerce in Deutschland veröffentlicht. Grundlage ist eine Verbraucherstudie von TNS Infratest sowie eine Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach. Danach stieg die Zahl der Onlinekäufer auf 31,44 Millionen (Vorjahr: 29,37 Millionen). "Social-Commerce wird immer wichtiger, denn die Menschen möchten durch Empfehlungen oder Kommentare die Meinungen anderer Käufer in ihre Kaufentscheidung einbeziehen können", erläutert Thomas Lipke, E-Commerce-Chef im BVH und Geschäftsführer des Versenders Globetrotter Ausrüstung.

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Der Onlineumsatz mit Waren erreicht in diesem Jahr danach ein Plus von 23 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 10,9 Milliarden Euro). Am Gesamtumsatz des Versandhandels mit 28,6 Milliarden Euro hat der Vertriebsweg Internet nunmehr einen Anteil von 46,9 Prozent (Vorjahr: 39,5 Prozent).

Die reinen Internetversender verzeichnen zwar ein Plus von 57,3 Prozent auf 3,74 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,38 Milliarden Euro). Der Umsatz der eBay-Powerseller geht dagegen um 16,9 Prozent auf 2,08 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,50 Milliarden Euro) zurück.

Stagnation kennzeichnet den Absatz von Dienstleistungen im Internet: Hier belaufen sich die Ausgaben wie im Vorjahr auf 5,9 Milliarden Euro. 44 Prozent davon (Vorjahr: 37 Prozent) entfallen auf den Bereich Mobilität (Flugtickets, Bahntickets, Mietwagen). 27 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent) entfallen auf Pauschalreisen und Übernachtungen. 9 Prozent (Vorjahr: 9 Prozent) sind Entertainment-Ausgaben für MP3-Dateien, Klingeltöne, Spiele und Ähnliches.

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Die umsatzstärkste Warengruppe im Internet ist die Kategorie "Bekleidung, Textilien und Schuhe". Insgesamt geben die Deutschen hier rund 4,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,9 Milliarden Euro) am Monitor aus (+18,2 Prozent).

Der Umsatz mit Medien ist gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig (-2,5 Prozent). Bücher, CDs und DVDs erreichen einen Gesamtumsatz von 1,94 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,99 Milliarden Euro). Amazon-Deutschland-Sprecherin Christine Höger erklärte Golem.de, dass das Unternehmen weder zu einzelnen Landesmärkten noch zu Produktgruppen gesonderte Umsatzergebnisse ausweise. "Dazu kann ich gar nichts sagen", erklärte sie. Der Onlinehändler konnte am 22. Oktober 2008 starke Quartalsergebnisse vorlegen. Der Gewinn stieg weltweit um 48 Prozent auf 118 Millionen US-Dollar. Doch für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft gab Amazon einen ernüchternden Ausblick.

78 Prozent der BVH-Mitgliedsunternehmen hoffen auf steigende E-Commerce-Umsätze zu Weihnachten.

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Johnny Cache 06. Nov 2008

Warum auch? BRs sind nicht tolles sondern der neue Standard welcher sich genau so teuer...

Karl-Heinz 05. Nov 2008

Kürzlich gehört, weiß leider nicht mehr, von wem (evtl. Dr. von Hirschhausen?): "Für...

Sättigungsbeilage 05. Nov 2008

Der Markt für DVDs und Bücher ist übersättigt. Meine Lieblingsfilme von 1950 bis 2008...



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