Abo
  • IT-Karriere:

GPL-Klage gegen Wahlmaschinenhersteller

Artifex verklagt Diebold

Die Entwickler des PDF-Interpreters Ghostscript werfen dem Wahlmaschinenhersteller Diebold vor, die GNU General Public License (GPL) zu verletzen. Diebold soll demnach keine kommerzielle Lizenz für Ghostscript besitzen, sich aber auch nicht an die Bedingungen der GPL halten.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Klage wurde von Artifex Software, der Firma hinter Ghostscript, gegen Diebold und die Tochtergesellschaft Premier Election Solutions eingereicht, berichtet Ars Technica. Demnach verwendet Diebold die Ghostscript-Software in seinen Wahlmaschinen.

Stellenmarkt
  1. CONITAS GmbH, Karlsruhe
  2. über unternehmensberatung monika gräter, Töging am Inn

Ghostscript wurde in den 80er-Jahren im Rahmen des GNU-Projektes entwickelt und unter der GPL veröffentlicht. Die Lizenz erlaubt den Einsatz und die Änderung von Ghostscript. Im Gegenzug verlangt sie, die Änderungen sowie Derivate unter denselben Bedingungen offenzulegen. Artifex bietet kommerzielle Ghostscript-Lizenzen für Unternehmen, die ihre eigenen Entwicklungen nicht offenlegen wollen.

Offenbar besitzt Diebold eine solche Lizenz nicht, hält sich aber auch nicht an die GPL. Erste Anzeichen dafür, dass Diebold die GPL-Version von Ghostscript verwendet, wurden bereits 2007 auf der Ghostscript-Mailingliste diskutiert. Nach Informationen von Infoworld fordert Artifex 150.000 US-Dollar von Diebold. Das Gericht soll außerdem unterbinden, dass die entsprechenden Geräte weiter verwendet werden.

In den vergangenen Jahren waren immer wieder Sicherheitslücken und andere Fehler in den Diebold-Wahlmaschinen bekanntgeworden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

screne 09. Dez 2008

Ghostscript ist unter zwei Lizenzen verfügbar: GPL und kommerziell. GPL kann man wählen...

spanther 08. Nov 2008

Kann ich dir sagen :-) Die EULA von Windows ist größtenteils rechtlich unwirksam *g* Die...

spanther 08. Nov 2008

Das würde Wahlbetrug vorbeugen da die Software einsehbar wäre :-) Fände ich prima *g*

Martow 05. Nov 2008

Ich denke das ist soweit richtig. IMHO verlangt die GPL den Quellcode grundsätzlich...

Erklärung 05. Nov 2008

@Flying Circus Ganz einfach: Wenn der gleiche quellcode mit dem gleichen compiler...


Folgen Sie uns
       


Hyundai Kona Elektro - Test

Das Elektro-SUV ist ein echter Langläufer.

Hyundai Kona Elektro - Test Video aufrufen
Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

Acer Predator Thronos im Sit on: Der Nerd-Olymp
Acer Predator Thronos im Sit on
Der Nerd-Olymp

Ifa 2019 Ob wir es nun den eisernen Thron oder den Sitz der Götter nennen: Der Predator Thronos von Acer fällt auf dem Messestand des Herstellers schon auf. Golem.de konnte den skurrilen Stuhl ausprobieren. Er ist eines Gaming-Kellers würdig.
Ein Hands on von Oliver Nickel

  1. Nitro XV273X Acer baut ersten Monitor mit IPS-Panel und 240 Hz
  2. Acer Beim Predator-Notebook fährt die Tastatur wie eine Rampe aus
  3. Geräte für Mediengestalter Acer gibt Verfügbarkeit der Concept-D-Laptops bekannt

5G-Antenne in Berlin ausprobiert: Zu schnell, um nützlich zu sein
5G-Antenne in Berlin ausprobiert
Zu schnell, um nützlich zu sein

Neben einem unwirtlichen Parkplatz in Berlin-Adlershof befindet sich ein Knotenpunkt für den frühen 5G-Ausbau von Vodafone und Telekom. Wir sind hingefahren, um 5G selbst auszuprobieren, und kamen dabei ins Schwitzen.
Von Achim Sawall und Martin Wolf

  1. Tausende neue Nutzer Vodafone schafft Zuschlag für 5G ab
  2. Vodafone Callya Digital Prepaid-Tarif mit 10 GByte Datenvolumen kostet 20 Euro
  3. Kabelnetz Vodafone bekommt Netzüberlastung nicht in den Griff

    •  /