Opera: Apple verbietet alternativen Browser für das iPhone
Bislang hat Opera nicht versucht, die iPhone-Version von Opera Mini über Apples App Store zu veröffentlichen. Als Grund dafür gab der Browserhersteller an, dass die Lizenzbedingungen des iPhone-SDK (Software Development Kit) so eindeutig seien, dass dies keine Aussicht auf Erfolg habe. Denn in den Lizenzbedingungen verbiete Apple, dass andere Hersteller einen Browser für das iPhone anbieten dürfen, meint Opera.
Opera Mini für das iPhone entstand aufgrund des Engagements einiger Opera-Entwickler und gilt als internes Projekt. Die Opera-Führung hatte nie vor, einen solchen Browser zu veröffentlichen, erklärte Opera-Chef Jon S. von Tetzchner der New York Times(öffnet im neuen Fenster). Nach Analyse der SDK-Lizenzbestimmungen wurde das Projekt auf Eis gelegt und werde nicht fortgeführt.
Die iPhone-Version von Opera Mini unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt vom bekannten Opera Mini. Denn Opera Mini läuft als Java Applet und kann somit auf zahlreichen Mobiltelefonen verwendet werden. Opera Mini für das iPhone ist im Unterschied dazu als native Applikation ausgerichtet. Ansonsten könnte der Browser nicht auf dem iPhone laufen, weil es für das iPhone keine Java Virtual Machine gibt.
Bereits im August 2008 erklärte Mozilla-CEO John Lilly, dass Apple einen Firefox-Browser für das iPhone verhindere. Dabei vertritt Lilly die Auffassung, dass Apple technische Gründe anführt, um strategische Entscheidungen zu verschleiern. Seinerzeit gab der Mozilla-Chef bekannt, dass Firefox für das iPhone geplant war. Dieser Plan wird aber nicht weiter verfolgt, weil Apple "die Entwicklung zu schwer" mache.
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