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Wayland: Ein schlanker X-Server für Linux

Projekt noch im Anfangsstadium. Wayland soll ein X-Server für Linux werden, der ohne viel Ballast auskommt. So soll sich Wayland dann beispielsweise für eingebettete Systeme eignen. Integriert sind nur Funktionen, die den X-Server nicht zu komplex werden lassen.
/ Julius Stiebert
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Kristian Høgsberg von Red Hat hat mit der Arbeit an einem komplett neu geschriebenen X-Server begonnen, berichtet Phoronix(öffnet im neuen Fenster). Der Wayland genannte X-Server soll jedoch nicht nur das bestehende System neu implementieren, sondern setzt auch auf einige moderne Techniken, um nicht zu komplex zu werden. Dazu zählen das "Kernel-based Modesetting", um die Grafikanzeige im Kernel zu initialisieren, und die Speicherverwaltung Graphics Execution Manager. Diese werden erst in Zukunft komplett von Linux unterstützt und arbeiten bisher nur mit einigen Grafiktreibern zusammen.

Zudem enthält Wayland einen eigenen Compositing Manager(öffnet im neuen Fenster), der laut Høgsberg auch durch eine andere Technik ersetzt werden kann. Wayland übernimmt Compositing und Rendering so direkt, was ihn einfacher gestalten soll als den X-Server von X.org. Derzeit besteht Wayland aus rund 3.200 Zeilen C-Code. Der Quelltext ist im Git-Repository bei Freedesktop.org(öffnet im neuen Fenster) zu finden.

Derzeit ist Wayland als X-Server für den Gnome-Anmeldemanager GDM gedacht. Allerdings könnte der X-Server auch für Embedded-Projekte interessant sein. Noch sei Wayland aber mehr ein Prototyp und eine Spielwiese, so Høgsberg.


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