THQ schließt rund ein Drittel seiner Entwicklerstudios

US-Publisher reduziert Anzahl eigener Studios um fünf

Der amerikanische Publisher THQ schließt fünf seiner 16 eigenen Entwicklerstudios und entlässt bei zwei weiteren Mitarbeiter. Hintergrund sind angeblich eine strategische Neuausrichtung und das schwierige wirtschaftliche Umfeld.

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Das bekannteste Entwicklerteam, das aufgelöst wird, dürfte Paradigm Entertainment sein, das unter anderem Pilotwings 64 und Stuntman: Ignition produziert hatte. Ebenfalls dicht gemacht wurde Mass Media, das hinter dem Taktikshooter Full Spectrum Warrior steckte. Auch von der THQ-Liste mit eigenen Studios verschwunden: die Nintendo-DS-Experten Helixe Games und die auf Konsolenspiele und Umsetzungen spezialisierten Teams Locomotive und Sandblast Games.

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Bei zwei weiteren Studios hat THQ die Belegschaft verkleinert: Der englische Entwickler Juice Games muss rund ein Drittel der Belegschaft vor die Tür setzen, bei den amerikanischen Rainbow Studios kam es ebenfalls zu Entlassungen. Außerdem seien Projekte bei externen Teams gestoppt worden.

Die US-Website Kotaku.com zitiert eine E-Mail, die angeblich THQ-Chef Brian Farrell an seine Belegschaft geschrieben hat - was allerdings noch nicht bestätigt ist. Darin steht: "Wir reagieren aggressiv auf die sich verändernde Dynamik des Videospielemarktes und die Auswirkungen des momentan schwierigen wirtschaftlichen Umfelds."

Die Studioschließungen sind einen Tag vor Verkündung der THQ-Geschäftsquartalszahlen bekanntgeworden. Erst vor einer Woche hatte Electronic Arts zusammen mit der Vorlage seines Quartalsberichts die Entlassung von rund 600 Mitarbeitern bekanntgegeben. Auf Nachfrage von Golem.de konnte ein Sprecher von THQ keine weiteren Angaben zu den Studioschließungen oder den Gründen machen.

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