Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Amazon packt aus

Einfachere Produktverpackungen von Microsoft, Mattel und Fisher-Price. Amazon hat in den USA in Zusammenarbeit mit Spielwaren- und Hardwareherstellern einfachere Produktverpackungen angekündigt. Die Verpackungen des "Frustration-Free Packaging"-Programms sind aus einfachem Karton und enthalten weniger Plastikinnenleben.
/ Andreas Donath
70 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Amazon will mit den einfachen Verpackungen offiziell gegen die schwer zu öffnenden Blister und ähnlichen Müll ankämpfen, der Spielzeug und Elektronik umhüllt. Die Initiative wurde zusammen mit Fisher-Price, Mattel, Microsoft und Transcend ins Leben gerufen. Weitere Hersteller sollen folgen.

Die Kalkulation dahinter dürften handfeste Kostenvorteile für alle Parteien sein, die durch vereinfachte Verpackungen entstehen. Für den Hersteller sind die glanzlosen Kartons preiswerter, und da sie auch leichter sind, spart Amazon Transportkosten. Die Umwelt profitiert im geringen Maße ebenfalls. Dem Kunden entstehen keine Kostenvorteile.

Die Verpackungsinitiative wird bei einer Kundengruppe zu Problemen führen: Bei Kindern erfolgt die Identifikation des Spielzeugs häufig über die Verpackung, die auch im Laden zu sehen ist. Wenn das Kind das Geschenk nicht in der Originalverpackung erhält, könnte es sich um sein eigentliches Wunschspielzeug betrogen fühlen.

Derzeit ist das Frustration-Free Packaging(öffnet im neuen Fenster) auf die USA beschränkt, eine Internationalisierung will Amazon Anfang 2009 in Angriff nehmen.


Relevante Themen