Spieletest: Command & Conquer - Alarmstufe Rot 3

Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3
Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3
Wie bei Alarmstufe Rot gewohnt, hat das Entwicklerteam von Electronic Arts auch in Teil 3 jede Menge schräge Einheiten untergebracht. Die Sowjets kämpfen mit Kriegsbären, schicken den riesigen Apocalypse-Panzer ins Gefecht und machen mit den Korow-Luftschiffen als Bomber auch größere Ziele dem Erdboden gleich. In den Reihen der Japaner treten Hightech-Samurai mit Wurfsternen und Katanas an, und die Amis verfügen über deutsche Nahkampfschäferhunde. Auch Spezialeinheiten wie Tanya und Natascha sind wieder mit dabei. Ebenfalls verfügbar sind die sogenannten "Geheimprotokolle" - also Superwaffen, die in einigen der Solomissionen bereitstehen, sich wie in einem Rollenspiel erst aufbauen lassen und dann beispielsweise gegnerische Einheiten einfach ins Weltall saugen.

Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3
Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3
Grafisch setzt Alarmstufe Rot 3 noch stärker als die Vorgänger auf quietschbunte Grafik und aufwendige Spezialeffekte. Selbst eigentlich düstere Gebiete wie Stalingrad erinnern eher an Disneyland als an die sowjetische Echtwelt, und viele der Schutzschilde oder Fernwaffen verwenden teils großflächige Energieeffekte oder Schutzschilde. Dafür muss dann unter Windows XP mindestens ein Prozessor mit mindestens 2,2 GHz im Rechner stecken und der Arbeitsspeicher 1 GByte groß sein. Unter Vista verlangt das Programm sogar nach einer CPU mit 2,6 GHz und 2 GByte Speicher. Die Grafikkarte muss in allen Fällen mindestens 256 MByte Speicher haben, und auf der Festplatte belegt der Titel rund 8,5 GByte. Wie alle aktuellen PC-Spiele von EA verwendet auch Alarmstufe Rot 3 den Kopierschutz Securom in der Variante mit einer Onlineaktivierung, dafür läuft das Spiel auch ohne DVD im Laufwerk.

Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3 ist nur für Windows-PC erhältlich und kostet im Laden rund 50 Euro. Eine Version für Xbox 360 soll im November 2008 folgen. Die USK hat dem Titel eine Freigabe ab 16 Jahren erteilt.

Fazit:
Altgediente Echtzeitgeneräle, die in früheren Ausgaben von Command & Conquer noch ein paar Stunden gegrübelt haben, ob sie einen Panzer drei Meter nach vorne fahren, sollten einen großen taktischen Bogen um Alarmstufe Rot 3 machen. Für strategische Feinheiten fehlt angesichts der ständigen Überraschungen und des hohen Tempos nämlich die Zeit. Wer hier nicht sehr schnell reagiert, geht unter. Dafür sind die Missionen durchgehend spannend aufgebaut und bieten sehr viel Abwechslung.

Dass in all den virtuellen Kriegswirren der Überblick und damit der Sieg nicht flöten geht, liegt zum einen am moderaten Schwierigkeitsgrad. Zum anderen sind die computergesteuerten Co-Kommandanten eine echte Hilfe. Grafik und Präsentation bewegen sich mitsamt den bewusst "billigen" Zwischensequenzen auf sehr hohem Niveau. Wer das mag und damit leben kann, dass das Spielgefühl oft eher an Action denn an Strategie erinnert, wird mit dem jüngsten C&C-Spross bestens bedient.

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 Spieletest: Command & Conquer - Alarmstufe Rot 3
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Nolan ra Sinjaria 10. Nov 2008

Naja wenn er schon nicht geschafft hat, Dr. Everett Scott loszuwerden, klappt es...

Nolan ra Sinjaria 10. Nov 2008

Hmmm wo hat er sich über die unrechtmäßige Installationsbeschränkung aufgeregt? zum...

Boldy 05. Nov 2008

Was ist denn daran nichts Sinnfrei? Die ganze Storry ist so total absurd. Genau das sind...

we_will_bury_them 04. Nov 2008

einfach nur grottenschlecht - typisch EA eben westwood hätte nie so eine scheiße...



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