Gameforge beteiligt sich an Frogster

Browsergames-Spezialist Gameforge will rund 20 Prozent von Frogster

Allmählich geht Gameforge im deutschen Spielemarkt aus der Deckung: Der mittlerweile in Bezug auf die Finanzstärke wohl größte deutsche Entwickler und Publisher von Computerspielen hat bislang zurückhaltend im Markt operiert. Nun steigen die Karlsruher beim Berliner Publisher Frogster Interactive ein.

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Gameforge und Frogster haben eine strategische Zusammenarbeit vereinbart. So zeichnet Gameforge alle 470.000 Aktien aus einer laufenden Frogster-Kapitalerhöhung, wenn die bestehenden Aktionäre von ihrem Bezugsrecht keinen Gebrauch machen. Damit könnte Gameforge eine Beteiligung von bis zu 20 Prozent an Frogster erreichen und müsste dafür, auf Basis des aktuellen Frogster-Aktienkurses, rund 1,8 Millionen Euro zahlen.

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Gameforge könnte sich das locker leisten: Das Karlsruher Unternehmen rechnet nach eigenen Angaben für 2009 mit einen Umsatz in dreistelliger und einem Gewinn in zweistelliger Millionenhöhe - dann wäre Gameforge der mit Abstand größte deutsche Computerspieleentwickler und -publisher. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 160 Mitarbeiter. Seine jährliche Wachtstumsrate gibt Gameforge mit 350 Prozent an.

Die beiden Firmen haben auch vereinbart, gemeinsam eine Tochtergesellschaft in den USA zu gründen, um dort das Frogster-Onlinerollenspiel Runes of Magic zu vermarkten. Eigentlich wollte Frogster den nordamerikanischen Ableger alleine betreiben, nun hält der Berliner Publisher nur 25 Prozent der Anteile daran. Außerdem wollen Gameforge und Frogster mehrere Onlinerollenspiele von Frogster in ausgewählten europäischen Ländern zusammen veröffentlichen. Dabei geht es neben Runes of Magic um das kostenpflichtige The Chronicles of Spellborn, das hierzulande am 27. November 2008 starten soll.

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