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Test: Intels Core i7 "Nehalem" im Turbo-Modus

Prozessoren mit Übertaktungsautomatik setzen Rekorde

Noch im November 2008 will Intel drei CPUs der Serie "Core i7" ausliefern. Mit der neuen Nehalem-Architektur samt L3-Cache, integriertem Speichercontroller und automatischer Übertaktung sind Intels High-End-Prozessoren deutlich schneller geworden. Der Stromverbrauch wurde kaum gesenkt, die Chips sind jedoch in der Anschaffung günstiger.

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Intel kann sich nur noch selbst schlagen. Seit Mitte 2006 hat das Unternehmen die Performance-Krone zurückerobert und verteidigt sie seitdem stetig gegen AMD - und verlangt dafür in der Oberklasse und im High-End auch gesalzene Preise. In puncto Preis/Leistung kann AMD weiterhin mithalten, aber nur dank stetiger Preisabschläge.

Core i7 (rechts) gegen Core 2
Core i7 (rechts) gegen Core 2
Die Core-Architektur und ihr Nachfolger Penryn brauchen dabei keine extremen Taktfrequenzen, um hohe Leistung zu erzielen, eigentlich könnte es sich Intel mit den bestehenden Produkten bequem machen. Doch ebenfalls 2006 begann der Prozessorprimus, seine Strategie "Tick-Tock" umzusetzen: Jedes Jahr erscheint im Wechsel erst eine neue Architektur, danach folgt dann der Umstieg auf eine kleinere Strukturbreite.

Prozessor Takt QPI US-Dollar
Core i7-965 3,2 GHz 6,4 GT/s 999,-
Core i7-940 2,93 GHz 4,8 GT/s 562,-
Core i7-920 2,66 GHz 4,8 GT/s 284,-

Die Tick-Tock-Roadmap
Die Tick-Tock-Roadmap
War die Core-Architektur das erste "Tick", so stellte Penryn das erste "Tock" dar. Die Technik der neuen Nehalem-Architektur ist also nach Intel-Lesart die erste komplette Neuentwicklung, seit Intel sich mit "Core" wieder auf Energieeffizienz besonnen hat. Da der Vorsprung in der absoluten Rechenleistung der Intel-Prozessoren ohnehin schon sehr groß ist, kommen die auf den Produktnamen "Core i7" getauften Nehalem-CPUs zunächst nur als High-End-Modelle für Technikfans auf den Markt. Und auch die sind offenbar nicht mehr bereit, immer höhere Preise zu bezahlen. Die bisher schnellste Desktop-CPU von Intel, der Core 2 Extreme QX9770, steht aktuell noch für 1.399 US-Dollar in der Preisliste. Sein Nachfolger, Core i7 965 Extreme, soll aber nur noch 999 US-Dollar kosten.

Die drei Quad-Core-Modelle 965, 940 und 920 des Core i7 mit 3,2, 2,93 und 2,66 GHz will Intel im November 2008 ausliefern. Einen genauen Termin nennt das Unternehmen offiziell noch nicht, die üblichen Quellen gehen jedoch vom 17. November aus.

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Zwar soll die Nehalem-Architektur 2009 auch in Mainstream-PCs und mit dem nächsten Centrino-Paket "Calpella" ebenfalls in Notebooks einziehen, doch bis dahin sind die Core-Prozessoren mit zwei oder vier Kernen noch das Brot- und Buttergeschäft von Intel. Diese CPUs kommen laut bereits aufgetauchter Pläne für kräftige Preissenkungen durch den Core i7 nun unter Druck.

Wir testen die Modelle 965 Extreme und 920 im Vergleich mit dem QX9770 sowie dem derzeit schnellsten AMD-Prozessor Phenom 9950 auf den jeweils schnellsten von den CPU-Herstellern empfohlenen Plattformen.

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Ext 01. Jul 2009

Wine vs Windows nativ. Bei den meisten CPU-lastigen, für Windows kompilierten Benchmarks...

acer 16. Nov 2008

Hm... mir ist "Note: Due to AMD AM2+ CPU limitation, DDR2 1066 is only supported by 1...

ich auch 06. Nov 2008

Wenn du ein Rechenzentrum hast wo die CPUs auch mal was zu tun haben ist der absolute...

ich auch 06. Nov 2008

ääääääh nein, das heißt GByte/s! Wieso solte man bei einer seriellen verbindung nur weil...

DerFen 05. Nov 2008

Weil man dann nur noch einen viertel eines jeden Tages mit kompilieren verbringt? *SCNR*


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