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Wie das neue User-Interface für Firefox entsteht

Anders kann besser sein, aber nicht intuitiv

iPhone: Bedienung mit Kneif- und Spreitgesten
iPhone: Bedienung mit Kneif- und Spreitgesten
Was aber anders ist, kann nicht intuitiv sein, erklärt Raskin: "Die meisten Interfaces sind nicht intuitiv, es sei denn, man hat sie vorher schon einmal gesehen. Wenn man sie aber schon einmal gesehen hat, können sie nicht wirklich anders und damit ich nicht besser sein. Ein neues Interface wird also zunächst einmal nicht intuitiv sein." Raskin verweist auf das iPhone und seine Gestensteuerung: "Jemand, der das Telefon noch nie zuvor gesehen hat, käme nie auf die Idee, diese Gesten zu machen." Dafür, dass die Bedienung vielen dennoch intuitiv erscheint, sorgt die Werbung, die genau die Kneif- und Spreizgesten zeigt, mit denen sich Inhalte auf dem iPhone-Display vergrößern und verkleinern lassen.

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Auch bei der Awesomebar, räumt Raskin ein, gibt es noch Bugs und Dinge, die verbessert werden können. "Aber da muss man durch, denn langfristig werden davon viele Menschen profitieren."

Neues Interface für den mobilen Firefox

Fennec - mobiler Firefox
Fennec - mobiler Firefox
Als zweites Beispiel für ein verschwindendes Interface nennt Raskin den mobilen Mozilla-Browsers Fennec. Hier begannen er und seine Kollegen bei der Entwicklung ganz von vorn. Am Anfang standen grundsätzliche Überlegungen von der Art: "Finger sind dick, also brauchen wir große Knöpfe". Und: "Man will den Inhalt sehen und nichts anderes". Zudem sollte die Benutzung Spaß machen, wozu das Tippen minimiert werden musste. Tippen auf mobilen Tastaturen sei schließlich, so Raskin, als versuche man, "eine Kontaktlinse mit einem Wattebausch zu entfernen".

 

Fennec - mobiler Firefox
Fennec - mobiler Firefox
Heraus kam ein Interface, das nicht komplett neu ist, aber auf manche Fragestellung eine neue Antwort gibt. "Die Webseite nimmt den gesamten Bildschirm ein. Es gibt keinen Vor- oder Zurück-Button, keine URL. Es gibt nur den Inhalt", erklärt Raskin die Maxime. Um an die Tabs und Bedienelemente zu gelangen, wird der Inhalt nach links oder rechts geschoben. So kommt auch die URL zum Vorschein. Das, erläutert Raskin, sei sicher nicht intuitiv. "Aber sobald dir jemand zeigt, wie es geht, wird es vertraut".

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peter pan_ 19. Nov 2008

...mit einem interessanten Menschen, noch dazu in angenehmer Auflösung. Danke Golem...

laberbacke 10. Nov 2008

Wenn ich den weiten Weg von schneller Eingabe per Tastatur auf ,,lange zielen'' und...

sn4fu 09. Nov 2008

Ahja, jetzt waerst du beinah bei einem Argument angekommen, wenn's nicht leider Off...

Gernot 09. Nov 2008

wie hier die eine Seite der anderen Seite reindrückt, dass sie einfach nur blöde und...

ich auch 08. Nov 2008

Wieso, habs auf deutsch gelesen und auf deutsch für Unsinn befunden. Hab ich gesagt das...


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