Server-Version von Mozillas JavaScript-Engine. Der freie Ajax-Server Jaxer ist in der Version 1.0 erschienen. Damit lassen sich komplette Web-Applikationen in JavaScript realisieren, das auch auf dem Server läuft. Jaxer stellt zudem ein passendes JavaScript-Framework bereit.
Aptanas Jaxer nutzt die JavaScript-Engine aus Firefox und stellt diese in einer Server-Version zur Verfügung. Rund drei Jahre Entwicklungszeit stecken in der Open-Source-Software von Web-Entwicklern für Web-Entwickler. Dabei hat Aptana die Community früh eingebunden und technische Berater wie JavaScript-Erfinder Brendan Eich hinzugezogen, der heute Technikchef bei Mozilla ist. In Sachen Leistung soll Jaxer in etwa auf dem Niveau von PHP und Ruby on Rails liegen.
Jaxer kennt HTML, JavaScript und CSS von Hause aus, ebenso XMLHttpRequests, JSON und DOM-Scripting. Zudem gewährt der Server aus JavaScript heraus direkten Zugriff auf Datenbanken, Dateien, Netzwerk, Logging, Prozessmanagement und andere integrierte APIs. Einzelne JavaScript-Funktionen können gezielt auf dem Server oder auch auf Client und Server ausgeführt werden. So können Formulareingaben direkt auf der Clientseite geprüft und dem Nutzer direktes Feedback gegeben werden, bis sie die Kriterien erfüllen, die der Server seinerseits dann nochmals prüft, um die Integrität der Daten sicherzustellen.
Serverseitige Funktionen können auch direkt aus einer Website heraus aufgerufen werden, dazu bedarf es nur einer Zeile Code. Um die Kommunikation im Hintergrund kümmert sich Jaxer, auf Wunsch wird die Kommunikation auch asynchron abgewickelt.
Zudem unterstützt Jaxer 1.0 RESTful APIs und bietet native Unterstützung für JSON in Ergänzung von E4X (XML for JavaScript). Ein Screencast(öffnet im neuen Fenster) von Aptana gibt eine Einführung in Jaxer.