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Motorola muss Abspaltung der Handysparte verschieben

Gewinn nach Stellenabbau über den Erwartungen

Motorola kann nach der Streichung von 9.000 Arbeitsplätzen in den vergangenen zwei Jahren im dritten Quartal einen Gewinn vorlegen, der die Erwartungen der Analysten übertrifft. Der Plan für die Auslagerung der Handy-Sparte musste wegen der weltweiten Finanzkrise und der wirtschaftlichen Unsicherheit allerdings verschoben werden.

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Motorola hat in seinem dritten Quartal einen Verlust von 397 Millionen US-Dollar (18 Cent pro Aktie) ausgewiesen, nach 60 Millionen US-Dollar (3 Cent pro Aktie) im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn vor Kosten für den Stellenabbau lag bei 5 Cent pro Aktie, und somit über den Prognosen der Analysten von 2 Cent. Der Umsatz sackte um 15 Prozent auf 7,48 Milliarden US-Dollar ab und verfehlte so die Analystenschätzungen von 7,82 Milliarden US-Dollar.

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Ende März 2008 hatte der Aufsichtsrat entschieden, aus Motorola zwei eigenständige, börsennotierte Unternehmen zu machen. Eines für das schwächelnde Geschäft mit mobilen Endgeräten, das andere für Broadband & Mobility Solutions.

Die Einsparziele von 1 Milliarde US-Dollar würden übertroffen, hieß es von den beiden Co-Chefs Greg Brown und Sanjay Jha. Der Absatz von Mobiltelefonen fiel um 32 Prozent auf 25,4 Millionen Geräte, der siebte Rückgang in Folge. Der Umsatz mit Mobiltelefonen gab um 31 Prozent auf 3,12 Milliarden US-Dollar nach. Der Geschäftsbereich erzielte einen Verlust von 840 Millionen US-Dollar, nach einem Minus von 48 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Im laufenden vierten Quartal soll der Gewinn vor Kosten für den Arbeitsplatzabbau zwischen 2 und 4 Cent pro Aktie liegen, auf der Berechnungsgrundlage hatten die Analysten aber mit 7 Cent gerechnet.

Motorolas Weltmarktanteil ist laut dem Marktforschungsunternehmen Gartner im zweiten Quartal 2008 von 14,5 auf 10 Prozent gefallen. Nokia führt mit 39,5 Prozent, gefolgt von Samsung mit 15,2 Prozent.



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