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Google wird zum OpenID-Provider

Neues API unterstützt OpenID 2.0 und OpenID Attribute Exchange 1.0. Google macht seine Nutzeraccounts zu einer OpenID, so dass sich Google-Nutzer bei OpenID-fähigen Websites identifizieren können. Einen Tag vor dieser Ankündigung hatte Microsoft bekannt gegeben, dass es seine Windows Live ID zum OpenID-Provider ausbaut.
/ Jens Ihlenfeld
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Derzeit testet Google ein neues API, das ein Single-Sign-On für Inhaber von Google-Accounts auf OpenID-fähigen Websites ermöglicht. Damit können Websites die Identität eines Google-Accounts überprüfen und optional auch die E-Mail-Adresse des Nutzers abfragen.

Google-Nutzer können sich so mit ihren Google-Account bei fremden Websites anmelden, die dazu nur OpenID unterstützen müssen. Bislang setzte Google hierbei auf ein eigenes Verfahren, will künftig aber OpenID 2.0 unterstützen. Zugleich implementiert Google OpenID Attribute Exchange 1.0, womit sich zusätzlich Nutzerdaten wie eben die E-Mail-Adresse abfragen lassen.

Details zu den neuen APIs bietet Google unter dem Stichwort Federated Login for Google Account Users(öffnet im neuen Fenster) in der Dokumentation seines Account Authentication API(öffnet im neuen Fenster) .

Zusammen mit der Open-Source-Community arbeitet Google zudem an einer Zusammenführung von OpenID und OAuth. Dann können Websites nicht nur die E-Mail-Adresse via OpenID abfragen, sondern auf weitere Daten zugreifen, die Google über OAuth-fähige APIs bereitstellt.


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