Windows 7 und seine Media-Center-Funktionen

Generell soll das Windows Media Center des Vista-Nachfolgers nutzerfreundlicher sein. Das Startmenü des Media-Centers von Windows 7 zeigt mehr Informationen an als bisher, der Text soll besser lesbar sein und auch die Vorschaubilder wurden vergrößert. Zudem merkt sich das Menü, welche Untermenüs zuletzt ausgewählt waren. Bei Now Playing wird nun etwas größere Vorschau angezeigt – und der Titel der laufenden Fernsehsendung wird nicht so schnell abgeschnitten.
Auch die private Fotosammlung soll im Windows Media Center von Windows 7 deutlich besser präsentiert werden als es in XP oder Vista der Fall war. Beispielsweise gibt es eine Diashow, die als Bildschirmschoner die vom Nutzer mit drei oder mehr Sternen bewerteten Bilder anzeigt. Dabei wird in Bilder hinein, aus ihnen heraus gezoomt sowie Diashows innerhalb der Diashow gezeigt. Das erinnert etwas an eine ausgefeiltere Version der Ken-Burns-Slideshow aus Apples Media-Center-Oberfläche FrontRow für MacOS X.
Beim Videobereich soll sich optisch noch nicht viel geändert haben – dafür gibt es aber auch hier den Zugriff auf im Heimnetz bereitgestellte Videos. Zudem wird die Wiedergabe von H.264-Dateien nun von Hause aus von Windows 7 unterstützt – auch auf Media Center Extendern inklusive der Xbox 360. Mit "Video Play All" lassen sich ausgewählte Videos kontinuierlich hintereinander abspielen. Zudem merkt sich Windows Media Center nicht mehr nur bei den TV-Aufzeichnungen die letzte Abspielposition.
Auch bei den Online-Plug-ins und Anwendungen sollen sich Darstellung und Zugriff ändern. Details dazu werden Owen zufolge später kommen. Bekannt gegeben hat er aber bereits, dass sich die Zahl der einstellbaren Startmenü-Einträge von zuvor 2 bei Vista auf 20 bei Windows 7 erhöhen wird. Ein neues Media-Center-Gadget wird es ebenfalls geben. Zudem soll eine virtuelle Tastatur die Eingabe von Text verbessern und sich auch von Entwicklern für ihre Anwendungen nutzen lassen.
Die von Owen veröffentlichten Screenshots stammen alle noch aus der für Entwickler gedachten Pre-Beta. Damit sollen Partner ihre Anwendungen auf den Vista-Nachfolger anpassen können. Für Anfang 2009 hat Microsoft eine erste Beta von Windows 7 geplant. Die Verkaufsversion von Windows 7 wurde für Januar 2010 angekündigt.



