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Deutscher Computerspielepreis: München und Berlin im Wechsel

Offizieller "Deutscher Computerspielepreis" feiert Premiere in München. Die Entscheidung, wo der prestigeträchtige Deutsche Computerspielepreis vergeben wird, war zwischen Verbänden, Bundesländern und Publishern heftig umstritten. Jetzt sind die Würfel gefallen: München und Berlin haben gewonnen.
/ Peter Steinlechner
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Hinter den Kulissen von Politik, Verbänden und Publishern wurde monatelang heftig gekämpft : Soll der offizielle Deutsche Computerspielepreis in Leipzig vergeben werden – als Trostpflaster für die beschädigte Games Convention? Oder in Köln, wo Publisher wie Electronic Arts ihren Firmensitz haben? Auch die bayerische Staatsregierung hatte heftig Druck ausgeübt, die Verleihung nach München zu holen, um den Freistaat als Standort für neue Medien positionieren zu können. Jetzt haben die Verbände GAME, BIU und der Bitkom mit Kulturstaatsminister Bernd Naumann entschieden, dass der mit insgesamt 600.000 Euro dotierte Preis ab Frühjahr 2009 im jährlichen Wechsel in München und Berlin verliehen wird. Die Premiere findet in München statt.

Noch nicht endgültig entschieden ist, ob der bislang verwendete Name "Deutscher Computerspielepreis" erhalten bleibt. Golem.de erfuhr, dass auch die Bezeichnung "Bundespreis für Computerspiele" im Gespräch ist.

Stephan Reichart, Chef des Entwicklerverbandes GAME: "Mit der Verleihung des Bundespreises im Frühjahr 2009 haben wir einen ersten wichtigen Schritt zur Förderung von deutschen Spieleentwicklern geschafft."


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