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Auswärtiges Amt: Open-Source-Desktops sind billiger

4.000 Rechner auf freie Software umgestellt. Die Verwaltungskosten für Open-Source-Desktoparbeitsplätze sind für das deutsche Außenministerium wesentlich niedriger als für proprietäre Plattformen. Das berichtete der Diplomat Rolf Schuster auf der Konferenz Open Source World in Malaga.
/ Julius Stiebert
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Schuster ist Diplomat an der deutschen Botschaft in Madrid und leitete zuvor die IT-Abteilung des Auswärtigen Amtes. In einer Diskussionsrunde auf der Open Source World in Malaga sagte Schuster(öffnet im neuen Fenster), die Wartungskosten für die Arbeitsplatzrechner des Außenministeriums seien drastisch niedriger als die anderer Ministerien.

Pro Jahr koste ein Desktopsystem 1.000 Euro, die Durchschnittskosten der anderen Ministerien betragen laut Schuster 3.000 Euro pro System. Das Auswärtige Amt stellt alle seiner 11.000 weltweit verteilten Desktops auf Linux und andere freie Software um. Bisher wurden schon 4.000 Rechner migriert, die Migration soll im Sommer 2009 abgeschlossen werden.

Bisher hätten die Botschaften in Japan, Korea und Spanien komplett auf Linux umgesattelt. Unproblematisch sei das nicht immer gewesen. So habe es eine Weile gedauert, einen Entwickler in Japan zu finden, der Schriftprobleme in OpenOffice.org beseitigt, so Schuster. Zudem wies er darauf hin, dass die von ihm genannten Zahlen nicht als Total Cost of Ownership (TCO) missverstanden werden sollten. Für eine solche Angabe müsste klar sein, wie sie sich zusammensetze, so Schuster.


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