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Kanadischer Junge nach Streit über Videospiel verschwunden

15-Jähriger verlässt im Streit über "Call of Duty" Wohnung der Eltern. In Kanada beschäftigt der 15jährige Brandon Crisp derzeit Medien und Öffentlichkeit. Der Junge ist verschwunden, seit er im Streit über sein angeblich exzessives Videospielverhalten die elterliche Wohnung verlassen hat. Microsoft unterstützt die Suche.
/ Peter Steinlechner
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In den kanadischen Medien(öffnet im neuen Fenster) und, soweit sich das von Europa aus beurteilen lässt, zunehmend auch in der US-Presse, sorgt der Fall des 15-jährigen Brandon Crisp für Diskussionen. Der Junge hatte am 13. Oktober 2008 die Wohnung seiner Eltern verlassen, nachdem es zum Streit über seinen angeblich exzessiven Konsum des Ego-Shooters Call of Duty 4: Modern Warfare auf Xbox 360 kam. Seither ist der Junge verschwunden. Lediglich sein Fahrrad wurde eine Woche später in einem Straßengraben gefunden.

Kanadische Zeitungen zitieren die Eltern mit den Worten, der Streit um Call of Duty sei "seit zwei Jahren ein ständiger Kampf gewesen" und Brandon sei von der Reihe besessen. Es gibt Spekulationen, er habe durch die Multiplayer-Community, in der er aktiv war, versehentlich Kontakt etwa zu einem Entführer oder Päderasten aufgenommen.

Die kanadische Niederlassung von Microsoft hat nun die für Hinweise auf den Verbleib von Brandon Crisp ausgesetzte Belohnung um 25.000 kanadische Dollar (rund 15.600 Euro) erhöht.


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