• IT-Karriere:
  • Services:

Rapidshare will Uploads nicht kontrollieren

Gericht stellte Mitstörerhaftung fest

Der Filehoster Rapidshare hat mit deutlichen Worten klargestellt, dass das Unternehmen nicht gedenkt, Uploads seiner Nutzer vorab zu kontrollieren. Dies sei technisch nicht möglich, argumentiert das Unternehmen.

Artikel veröffentlicht am ,

Weder technische Einrichtungen wie ein MD5-Filter würden zur Vorbeugung von Urheberrechtsverletzungen helfen, noch Mitarbeiter könnten den Verwendungszweck einer Datei feststellen. Man könne nicht unterscheiden, ob es sich bei einem Upload um eine zulässige Privatkopie oder eine Urheberrechtsverletzung handele, argumentierte Rapidshare.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Mainz
  2. Lidl Digital, Neckarsulm

Nach einem Urteil des OLG Hamburg reicht der Einsatz von MD5-Filtern nicht zur Vorbeugung gegen Urheberrechtsverletzungen aus. Deshalb haftet der File-Hoster Rapidshare ab Kenntnisnahme der Verletzung als Mitstörer. Rapidshare muss laut Urteil bei Androhung einer hohen Geldstrafe für jeden Fall des Verstoßes dafür sorgen, dass die Verletzungshandlungen abgestellt und nicht wiederholt werden. Anderer Meinung war 2007 das Oberlandesgericht Köln. Hier kamen die Richter zu dem Schluss, dass Rapidshare kein Vorwurf zu machen sei, wenn das Unternehmen urheberrechtsverletzende Inhalte sofort nach Kenntnisnahme sperrt.

Rapidshare wies darauf hin, dass verschlüsselte Dateien erst recht nicht durch technische Maßnahmen auf ihre Inhalte hin überwacht werden könnten. "160 Millionen Dateien wurden bereits bei Rapidshare hochgeladen. Eine Zahl, die beweist, dass die Welt auf das Bewegen von wichtigen Daten von A nach B angewiesen ist", so Bobby Chang, COO der Rapidshare AG.

Sein Kernsatz lautet: "Die Kontrolle von Uploads wird es bei uns nicht geben. Genauso stellen wir uns aber auch gegen die illegale Verbreitung urheberrechtlich geschützter Dateien und tun auch weiterhin alles Machbare, um eine solche zu verhindern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Acer Predator XB273UGS für 486,43€, Sennheiser GSP 350 für 78€ und Logitech G935 für...
  2. 86,20€ (Preis wird an der Kasse angezeigt)
  3. 89,66€ (Preis wird an der Kasse angezeigt)
  4. (u. a. Arlo Pro 3 Sicherheitskamera und Alarmanlage für 219,99€)

Fernando-05 04. Jul 2020

Kann man den Webspace auch für Webhosting nutzen?

HRH Sven Olaf... 30. Okt 2008

Als inhaber von alle urheberrechten verwehre ich mich gegen dich (wieden? http://www...

GodsBoss 29. Okt 2008

Vielleicht gilt aber auch einfach, dass wir offenbar verschiedene Definitionen von...

Bibabuzzelmann 28. Okt 2008

U-Geschützte Werke werden dort aber wirklich oft gelöscht, das Problem(Glück) ist eben...

gu 28. Okt 2008

1. Warum seid ihr in der EU? (Naja, das werdet ihr euch mittlerweile selber fragen ;) 2...


Folgen Sie uns
       


The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
    Ausprobiert
    Meine erste Strafgebühr bei Free Now

    Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
    Ein Praxistest von Achim Sawall

    1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
    2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

    Xbox, Playstation, Nvidia Ampere: Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?
    Xbox, Playstation, Nvidia Ampere
    Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?

    Trotz des Verkaufsstarts der Playstation 5 und Xbox Series X fehlt von HDMI-2.1-Displays jede Spur. Fündig werden wir erst im TV-Segment.
    Eine Analyse von Oliver Nickel


        •  /