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Microsoft stellt Windows Azure vor

Plattform für Cloud-Computing mit offenen Schnittstellen. Mit Windows Azure hat Microsoft eine Plattform für Hosting und Verwaltung von Cloud-basierten Diensten vorgestellt. Azure vereint Software und Dienste, die bei der Erstellung neuer Anwendungen helfen sollen, die PC, Internet und Telefon umfassen.
/ Jens Ihlenfeld
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Vorgestellt wurde Windows Azure von Bill Gates Nachfolger Ray Ozzie im Rahmen seiner Rede bei der Microsoft Professional Developer Conference (PDC). Azure soll Cloud-basierte Entwicklungsfunktionen mit Infrastrukturdiensten für Speicherung, PC und Netzwerk verbinden. Gehostet wird die Plattform auf Servern in Microsofts Rechenzentren. Entwickler sollen die Anwendungen aber auch auf eigenen Servern installieren können.

Zur Entwicklung von Anwendungen auf Basis der Azure-Plattform können Entwickler bekannte Technik und Werkzeuge wie Microsoft .Net und Visual Studio und, wie Microsoft explizit ausführt, "zahlreiche kommerzielle und Open-Source-Tools" nutzen. Der Zugriff auf Azure-Dienste erfolgt über HTTP, REST (Representational State Transfer), Web Services über SOAP und AtomPub.

Die Plattform selbst besteht aus Komponenten wie Windows Azure für Service-Hosting und -Management sowie skalierbare Speicher-, Rechen- und Netzwerkprozesse, dem Microsoft-SQL-Diensten für Datenbankdienste und Berichterstattung und dienstbasierte Implementierungen bekannter .Net-Framework-Konzepte, die die Kontrolle von Arbeitsprozessen und Zugang umfassen. Hinzu kommen Live-Dienste für eine konsistente Speicherung, gemeinsame Nutzung und Synchronisierung von Dokumenten, Daten und Informationen auf PCs, Telefonen, Anwendungen und Websites sowie Diensten auf Basis von SharePoint und Dynamics CRM.

Die Microsoft Online Services ergänzen Microsofts Unternehmenssoftware in Form einer Abonnement-Lösung. Dazu zählen Anwendungen wie Exchange Online, SharePoint Online, Dynamics CRM Online, Office Communications Online und Live Meeting, die als Ersatz oder Ergänzung von lokal installierter Software genutzt werden können.

An die Teilnehmer der PDC verteilt Microsoft eine Community Technology Preview (CTP) von Azure. Wann die Plattform verfügbar sein soll verriet Microsoft noch nicht. Am Dienstag, den 28. Oktober 2008, wird die offizielle Vorstellung von Windows 7 auf der PDC erwartet. Am 20. und 21. November 2008 will Microsoft zudem technische Details zu neuen Produkten und Diensten auf dem Technical Summit(öffnet im neuen Fenster) in Berlin vorstellen. Erstmals sollen dann auch detaillierte Informationen zu zukünftigen Betriebssystemen, "Oslo" und Cloud Services in Deutschland veröffentlicht werden.


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