eBay verlagert Berliner Arbeitsplätze ins Ausland

Chef von eBay Deutschland verliert Einfluss

Das Onlineauktionshaus eBay will Arbeitsplätze von Berlin nach London und Zürich verlegen. Betroffen ist neben dem Marketing auch die Technikabteilung des Unternehmens. Im Land verbleiben soll dann nur noch der Kundendienst und eine PR-Gruppe.

Artikel veröffentlicht am ,

Damit würde eBay Deutschland faktisch zugemacht, zitiert die Wirtschaftswoche einen nicht namentlich genannten Insider. Künftig sollen den Informationen des Blattes zufolge die Marketingaktivitäten aus der Schweiz gesteuert werden. Die technische Gestaltung der europäischen eBay-Märkte soll von London aus erfolgen.

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Der eBay-Deutschland-Chef Stefan Groß-Selbeck habe sich dem Druck der US-Zentrale beugen und einige Kompetenzen abgeben müssen, schreibt die Wirtschaftswoche. Bereits jetzt wird über den Weggang von Groß-Selbeck spekuliert, der nach diesem Ergebnis einen großen Teil seiner Macht bei eBay eingebüßt hat. EBay Deutschland ist nach den USA der zweitgrößte Markt des Unternehmens.

EBay kündigte bereits an, weltweit 1.600 der ehemals 16.000 Arbeitsplätze abzubauen. In Deutschland sind 1.250 Personen beschäftigt. Rund 100 verlieren einer Ankündigung nach hierzulande ihre Jobs. Die Kündigungen seien bereits ausgesprochen.

Wie viele der deutschen Beschäftigten durch die Verlagerung von Marketing- und Technikabteilung ins Ausland wechseln sollen, ist nicht bekannt. Auf Stefan Groß-Selbeck warten laut Kress neue Aufgaben. Er soll künftig den Europa-Vertrieb leiten.

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Andreas Müller 28. Okt 2008

Eindeutig noch nie in Zürich gewesen. Schade, kommt mir persönlich sehr arrogant rüber...

MacKotz 28. Okt 2008

Als Belohnung sozusagen: 10% Steuern statt >40%; Keine Sorge. Pisa-Geschädigte wie dich...

BB 27. Okt 2008

oh Mann frag das bloß nicht zu laut, sonst fällt denen noch auf, dass die eigentlich...

BB 27. Okt 2008

sind doch nur 100 Leute. Wen interessieren 100 Einzelschicksale??? Der Arbeitsmarkt...



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