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Google darf russischen Onlinewerbeanbieter nicht kaufen

Wettbewerbsbehörden untersagen 140-Millionen-Dollar-Übernahme. Die russischen Wettbewerbsbehörden untersagen Google die Übernahme des lokalen Online-Anzeigenanbieters Zao Begun. Der Kaufvertrag über 140 Millionen US-Dollar war im Juli 2008 unterzeichnet worden. Begun gehört zu Rambler Media, einem russischen Medienunternehmen, dass mit Rambler auch eine der großen Suchmaschinen, mit Webmail und News, für den russischen Sprachraum betreibt.
/ Achim Sawall
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Googles Plan, den Online-Anzeigennetzwerkbetreiber Zao Begun zu schlucken, wird vom russischen Staat blockiert. Der US-Internetkonzern prüfe derzeit noch die Begründung des Föderalen Antimonopolamts der Russischen Föderation (FAS), um dann über das weitere Vorgehen zu entscheiden, hieß es. "Wir sind sehr enttäuscht zu erfahren, dass die FAS diese Entscheidung gefällt hat" , gab Google bekannt.

Die FAS begründete den Schritt damit, die Wettbewerbsfähigkeit des Onlinewerbemarktes erhalten zu wollen. Google habe die Behörde nicht ausreichend mit Informationen über den Kauf versorgt.

Begun liefert nach eigenen Angaben kontextbezogene Anzeigen von mehr als 40.000 Werbekunden auf 143.000 russischsprachigen Webseiten aus. Geplant war im Rahmen des Verkaufs auch die Nutzung von Google Adsense durch Rambler Media.


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