Spieletest: Far Cry 2 - Krieg in Afrika

Far Cry 2
Far Cry 2
Far Cry 2 enthält eine Hauptkampagne, die sich um die Jagd nach dem Schakal dreht, und freiwillige Zusatzmissionen. So kann der Spieler für die örtlichen Warlords Aufträge absolvieren, die sich meist um das Ausschalten gegnerischer Figuren drehen - gut bezahlt sind, sowie den Ruf verbessern. Er kann für die kleineren Waffenhändler Einsätze ausführen, und so weitere Waffen freischalten. Außerdem bietet eine Handvoll anderer Söldner ab und zu Missionen an, was dem Spieler mit der Zeit deren Unterstützung sichert - und den Vorteil hat, dass sich die Kameraden dann, wenn der Spieler im Gefecht zu viele Kugeln gefangen hat, plötzlich herbei stürmen, ihm eine heilende Spritze verabreichen und ihn aus dem gröbsten Schlammassel rausholen.

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Far Cry 2
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Die allermeisten Einsätze folgen dem gleichen Schema: Fahre ans markierte Ziel, töte alle Gegner, eliminiere den Obergegner oder jage ein Objekt in die Luft. In Far Cry 2 ist jeder Mensch ein Feind, der sofort das Feuer eröffnet. Einzige Ausnahmen: Die Figuren in den zentralen Siedlungen, wo Waffenstillstand herrscht, und andere questrelevante Figuren, sowie verbündete Söldner. In der Praxis heißt das aber auch, dass der Spieler auch gegen die Angehörigen einer Fraktion kämpfen muss, für die er sich gerade im Einsatz befindet. Und sogar, wer einer Zielperson etwas Hilfreiches bringen soll, muss erst die Kämpfer in deren unmittelbarster Umgebung aus dem Weg räumen. Das wirkt wenig glaubwürdig und zerstört vieles von der Atmosphäre einer lebendigen, scheinbar echten Welt, die die Grafik so gekonnt aufbaut.

Far Cry 2
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Action steht also im Mittelpunkt - und auch da weicht Far Cry 2 von dem ab, was inzwischen in den meisten Actionspielen Standard ist. Schleichen oder verdeckt agieren ist quasi nicht vorgesehen. Zwar kann der Spieler sich ducken und sich so meist einigermaßen ungestört an ein feindliches Lager heranarbeiten. Aber wenn er dabei selbst aus großer Distanz in die direkte Sichtlinie eines Scharfschützen gerät, eröffnet der selbst bei Nacht sofort das Feuer. Und wer erst einmal einen Schuss auslöst, hat sofort alle Feinde in der näheren Umgebung an den Fersen - selbst wenn es ein Schuss aus einer schallgedämpften Pistole war.

Far Cry 2
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Ein Großteil der Gegner, gegen die der Spieler kämpfen muss, erwartet ihn nicht in den Missionen, sondern beispielsweise auf den langen Wegen über Schotterpisten zwischen den Einsatzzielen, etwa an Checkpoints. Ärgerlich: Diese feindlichen Einheiten tauchen bald wieder auf, als sei nichts geschehen - sodass etwa an einer regelmäßig frequentierten Straßensperre das Wegräumen der immer gleichen Einheiten, die an genau den immer gleichen Stellen stehen, nach kurzer Zeit zur nervtötenden Routine wird. Dazu kommen noch Zufallsgegner, die ohne tiefere Logik einfach aus dem Nichts aufzutauchen scheinen - einen Großteil der Zeit verbläst der Spieler in den langen und mühsamen Wegen zum Missionsziel und wieder zurück. Einzig sichere Reisemöglichkeit ist der Bus, der die vier Ecken der Karte und deren Mitte per Sofortlade-Teleport verbindet - allerdings ist der Weg vom Einsatz bis zur Haltestelle meist genauso lang wie die ursprüngliche Route.

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GodsBoss 10. Sep 2010

Die Ironie (griechisch eironeía...

john2325490 19. Dez 2008

ach nee mich regts auch voll auf, man sagt nicht farbige sondern "scheiß- Nigga"

soeinquatsch 30. Okt 2008

Sorry, aber das ist Blödsinn! Natürlich ist die Karte eine Textur oder ein Bild, aber...

Corben 27. Okt 2008

Also lautet die Lösung kaufen und cracken? Wäre ja an sich mal gar nicht so...

Raupenkopierer 27. Okt 2008

Am idiotischsten daran ist ja dass man anscheinend (laut Artikel) das Spiel online...



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