Autos warnen sich gegenseitig vor Unfällen und Staus
Durch Kommunikation zwischen Autos sollen Unfälle und Staus künftig vermieden werden. Die dazu erforderliche Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation ist zwar noch nicht in Serie, wird aber bei Mercedes Benz und anderen Herstellern bereits erforscht.
Zusammen mit Wissenschaftlern der Forschungsgruppe "Dezentrale Systeme und Netzdienste" des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hat Mercedes Benz Nordamerika schon Simulationswerkzeuge und -verfahren für die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation entwickelt.
Das Themenfeld ist so groß, dass die interdisziplinäre Forschung Netzwerkspezialisten, Verkehrswissenschaftler, die Automobilindustrie und Verkehrsbehörden zusammenführt. Geplant sind Systeme, die in die Fahrzeuge eingebaut sind und direkt per Funk verlässlich miteinander kommunizieren müssen. "So kann der Straßenverkehr sicherer, effizienter und umweltfreundlicher gestaltet werden" , meint der Leiter der Forschungsgruppe, Professor Dr. Hannes Hartenstein.
"Auch wenn zukünftig eine große Anzahl von Fahrzeugen ständig ihre geografische Position und andere verkehrsrelevante Daten aussenden, muss sichergestellt werden, dass der Funkkanal nicht überlastet wird und die entscheidende Information tatsächlich dort empfangen werden kann, wo sie benötigt wird" , so Hartenstein.
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