eBay verbietet Handel mit Elfenbein - und Außerirdischen

E.T. verstößt gegen Grundsatz zum Handel mit Tieren

Das Onlineauktionshaus eBay verbietet endgültig den Handel mit Elfenbein. Ab Anfang 2009 dürfen keine Elfenbeinprodukte mehr über eBay-Seiten in aller Welt gehandelt werden. Nach einem aktuellen Report werden trotz weltweiten Verbotes Produkte geschützter Arten über eBay und andere Onlineplattformen angeboten.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Handel mit Elfenbein ist nach dem Washingtoner Artenschutz-Abkommen weltweit verboten. Daran hält sich auch eBay. Allerdings dürfen bislang noch einzelne Produkte unter strengen Auflagen im Inland gehandelt werden.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler*in Abbrandvorgänge und Antriebssysteme
    Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, EMI, Kandern, Freiburg im Breisgau
  2. Betriebswirtin / Wirtschaftsinformatikerin / Wirtschaftsingenieurin als SAP-Architektin (m/w/d)
    Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München
Detailsuche

Damit soll ab 1. Januar 2009 jedoch Schluss sein. So könne eBay "nicht sicherstellen, dass Elfenbein, das über eBay verkauft werden soll, mit den komplizierten Regeln, die dessen Verkauf regeln, übereinstimme. Zum Schutz unserer Käufer und Verkäufer ebenso wie zum Schutz der gefährdeten Arten hat eBay entschieden, weltweit den Verkauf von Elfenbeinprodukten aller Art zu verbieten", schreibt Richard Brewer-Hay im offiziellen eBay-Blog. Eine letzte Ausnahme wird es geben: Antiquitäten, die vor 1900 hergestellt wurden und kleine Mengen an Elfenbein enthalten, wie etwa ein Tisch mit Intarsien, dürfen noch gehandelt werden.

Laut der Studie "Killing with Keystrokes" (deutsch etwa: Töten durch Tastenanschläge), die die Tierschutzorganisation International Fund for Animal Welfare (IFAW) gerade veröffentlicht hat, blüht der Handel mit Produkten geschützter Arten über das Internet. Beispiele sind Pelze von Leoparden und Ozelots oder Krokodilshäute. Die große Mehrzahl waren Produkte aus Elfenbein, das von Elefanten stammt. Die Tierschützer fanden über 7.000 solcher Artikel auf mehr als 180 Websites. Obwohl eBay den Handel mit Produkten oder Teilen von geschützten Tieren oder Pflanzen verbietet, wurden laut IFAW gut zwei Drittel der Produkte über eBay-Seiten angeboten.

Während die Onlineauktionsplattform solche Angebote demnach unbeanstandet ließ, können komplett harmlose Produkte durchaus für Wirbel sorgen: Wie Golem.de von einem Händler erfuhr, hat eBay kürzlich eine angebotene Spielfilm-DVD ("E.T - Der Außerirdische") von der Website genommen, weil diese angeblich gegen eBays "Grundsatz zum Handel mit Tieren, Tierartikeln und geschützten Pflanzen" verstoße.

Golem Karrierewelt
  1. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.01.2023, Virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    21.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

"Es ist verboten, auf eBay lebende Tiere anzubieten. Tierpräparate (ausgestopfte Tiere) und viele Teile von Tieren dürfen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen angeboten werden. Insbesondere dürfen auf eBay auch folgende Kleinstlebewesen nicht angeboten werden: Urzeitkrebse, Seeanemonen, befruchtete Eier", begründete eBay sein Vorgehen in einem Golem.de vorliegenden Schreiben an den Händler. Dieser zeigte sich entsprechend verdutzt, war aber wenig erfreut über die wirtschaftlichen Konsequenzen - sein Account wurde in Folge zeitweise gesperrt und eBay gestand den Fehler bis heute nicht ein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


blork42 26. Okt 2008

Außerirdische RAUS aus der Erde ... soll woanders nisten, die Dreckviecher, nehmen hier...

Der Kaiser 23. Okt 2008

https://forum.golem.de/read.php?28121,1475202,1475847#msg-1475847

iThink 22. Okt 2008

ozelot? schmeckt wie hähnchen...

lala1 22. Okt 2008

Ja aber wer hat denn schonmal was von Moneybookers gehört? Unserer Erfahrung nach sehr...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
"Macht mich einfach wahnsinnig"
Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat vor einem Jahr ein Elektroauto bei VW bestellt. Und seitdem nichts mehr davon gehört.

Macht mich einfach wahnsinnig: Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW
Artikel
  1. Unikate: Deutsche Post verkauft eine Milliarde Matrixcode-Briefmarken
    Unikate
    Deutsche Post verkauft eine Milliarde Matrixcode-Briefmarken

    Die Deutsche Post begann im Februar 2021, Briefmarken mit Matrixcode zu verkaufen. Nun wurden bereits eine Milliarde Stück verkauft.

  2. Telemetrie: Voyager 1 weiß wohl nicht, wo sie ist
    Telemetrie
    Voyager 1 weiß wohl nicht, wo sie ist

    Seit 1977 befindet sich die Raumsonde Voyager 1 auf ihrer Reise durchs All. Die neusten Daten scheinen einen falschen Standort anzuzeigen.

  3. Agile Softwareentwicklung: Einfach mal so drauflos programmiert?
    Agile Softwareentwicklung
    Einfach mal so drauflos programmiert?

    Ohne Scrum wäre das nicht passiert, heißt es oft, wenn etwas schiefgeht. Dabei ist es umgekehrt: Ohne agiles Arbeiten geht es nicht mehr. Doch es gibt drei fundamentale Missverständnisse.
    Von Frank Heckel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Xbox Series X bestellbar • Samsung schenkt 19% MwSt. • MindStar (u. a. AMD Ryzen 9 5950X 488€) • Cyber Week: Jetzt alle Deals freigeschaltet • LG OLED TV 77" 62% günstiger: 1.749€ • Bis zu 35% auf MSI • Alternate (u. a. AKRacing Core EX SE Gaming-Stuhl 169€) [Werbung]
    •  /