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Google-Chef für Präsidentschaftskandidaten Obama

Könnte Chief Technology Officer der nächsten US-Regierung werden. Google-Chef Eric Schmidt hat sich hinter den Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei, Barack Obama, gestellt. Ihm werden zudem Pläne nachgesagt, den Posten des Chief Technology Officers in der US-Administration anzustreben, den Obama im Falle eines Wahlerfolgs schaffen will.
/ Achim Sawall
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Laut Umfragen könnte nach dem 4. November 2008 der 44. Präsident der USA Barack Obama(öffnet im neuen Fenster) heißen. Zu seinen offiziellen Unterstützern zählt nun auch Google-Chef Eric Schmidt. "Ich bin persönlich engagiert. Google ist offiziell neutral" , betonte er. Schmidt agiert bereits als "informeller Berater" in der Präsidentschaftskampagne des Senators aus Illinois. Der jetzige Schritt bedeute nur die "logische Fortsetzung" seines bisherigen Engagements.

Auch Colin Powell, Republikaner und ehemaliger Außenminister von George W. Bush, hat sich am 19. Oktober 2008 demonstrativ hinter Obama gestellt. Obama ist zurzeit der einzige Afroamerikaner im US-Senat und würde im Falle seines Wahlsiegs der erste afroamerikanische Präsident des Landes.

Die Internetkonzerne Google und Yahoo verhandeln derzeit mit dem US-Justizministerium, um eine drohende Kartellklage gegen ihre geplante Werbekooperation zu verhindern. "Nach meinem Verständnis entscheidet das Justizministerium unabhängig von der Politik" , erklärte Schmidt. "Es wäre dem Ministerium gegenüber unfair zu unterstellen, dass die Unterstützung von Obama einen Unterschied machen würde." Auch Google Chief Internet Evangelist Vint Cerf , der als einer der Gründerväter des Internets gilt, wirbt für Obama.

Andere US-Topmanager aus der Technologiebranche stehen hinter dem republikanischen Senator und Präsidentschaftsanwärter John McCain, darunter die frühere eBay-Chefin Meg Whitman, Cisco-Boss John Chambers und die ehemalige Hewlett-Packard-Vorstandsvorsitzende Carly Fiorina. Schmidt war im Jahr 2006 einer der Redner auf einem Kongress der britischen Conservative Party.

Offiziell hat Schmidt alle Ambitionen auf ein Regierungsamt zurückgewiesen. "Ich bin schwer damit beschäftigt, Google zu führen" , sagte der 53-Jährige. Wie das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) berichtet, gehen verschiedene hochrangige Brancheninsider davon aus, dass er den Chief Technology Officer in der Obama-Administration anstrebt.


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