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Freenet-Chef will Standorte schließen (Update)

Debitel-Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs. Nach der Übernahme von Debitel durch Freenet sehen interne Planungen offenbar vor, den Standort Stuttgart zu schließen. Mit dem Ausscheiden von Debitel-Chef Oliver Steil fürchten viele um ihre Arbeitsplätze.
/ Achim Sawall
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Nach dem Führungskampf bei Freenet, der mit dem Weggang von Debitel-Chef Steil endete, bangen die Beschäftigten um ihre Jobs. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus(öffnet im neuen Fenster) . Firmenchef Eckhard Spoerr plane, die Standorte der integrierten Gesellschaften Debitel in Stuttgart und Talkline in Elmshorn bei Hamburg zu schließen, wovon viele der 4.200 Beschäftigten betroffen wären. Einige Mitarbeiter sollen zum Umzug an den Standort Hamburg aufgefordert werden.

Gesamtchef Eckhard Spoerr plant zudem einen einheitlichen Firmenauftritt als "Billigmarke". Während Debitel bislang auf Service, Auswahl sowie hochwertige Produkte setze und Billigangebote zurückfahre, wolle sich Freenet "hauptsächlich über den Preis positionieren" , hatte der ehemalige Debitel-Chef Steil zuvor öffentlich kritisiert.

Nachtrag vom 18. Oktober 2008, 16:25 Uhr:
Wie das Unternehmen in einer Stellungnahme betont, seien "noch keinerlei Entscheidungen hinsichtlich Standortfragen oder möglichen Entlassungen gefällt" worden. Ein gemeinsames Integrationsteam sei gegenwärtig mit der "Analyse verschiedenster Integrationsthemen" beschäftigt. Die Ergebnisse würden anschließend mit den Arbeitnehmervertretungen diskutiert.


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