eBay erwartet Umsatz- und Gewinnrückgang
EBay konnte in seinem dritten Quartal den Gewinn auf 492,2 Millionen US-Dollar (38 Cent pro Aktie) steigern. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde durch Abschreibungen in Höhe von 1,39 Milliarden US-Dollar auf die VoIP-Tochter Skype ein Verlust in Höhe von 935,6 Millionen US-Dollar (69 Cent pro Aktie) verbucht.
Der Umsatz wuchs um 12 Prozent auf 2,12 Milliarden US-Dollar, nach 1,89 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.
Im Kerngeschäftsbereich "Marketplaces" verbuchte eBay einen Umsatzzuwachs um nur noch 4 Prozent. Mehr als die Hälfte kam aus dem Ausland. Der Umsatz des Bezahldienstleisters PayPal kletterte dagegen um 27 Prozent. Der Skype-Umsatz wuchs um 46 Prozent.
Im Ausblick erwartet eBay für das laufende vierte Quartal einen Gewinn vor Sonderposten im Bereich von 39 Cent bis 41 Cent und einen Umsatz von 2,02 bis 2,17 Milliarden US-Dollar.
Für das Gesamtjahr senkte eBay die im Juli 2008 aufgestellten Zielmarken. EBay rechnet nun nur noch mit einem Gewinn von 1,69 bis 1,71 Dollar pro Aktie und mit einem Umsatz in Höhe von 8,53 bis 8,68 Milliarden US-Dollar. Zuvor lag die Schätzung bei 1,72 bis 1,77 Dollar pro Aktie. Beim Umsatz sollten 8,8 bis 9,05 Milliarden US-Dollar erreicht werden.
Weltweit wird sich eBay von etwa zehn Prozent seiner Mitarbeiter trennen. Das betrifft rund 1.000 Festangestellte sowie mehrere hundert befristet Beschäftigte. Zugleich steckt eBay über 1,3 Milliarden US-Dollar in Übernahmen des US-Online-Bezahlservice Bill Me Later und weitere 390 Millionen US-Dollar in den Kauf zweier dänischer Online-Kleinanzeigen-Plattformen.
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