Mini-Notebooks erobern 10 Prozent des PC-Marktes in Europa

Acer überholt Hewlett-Packard

Das Volumen des weltweiten PC-Markts ist im dritten Quartal 2008 um 15 Prozent gewachsen. Acer konnte HP vom ersten Platz in Europa verdrängen. Mini-Notebooks sorgen für starken Umsatz. Ob der neue Gerätetyp den Markt ankurbelt, oder ob das Segment auf Kosten anderer preisgünstiger Laptops wächst, ist noch offen.

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Laut vorläufiger Zahlen des IT-Marktforschungsunternehmens Gartner wurden im dritten Quartal 2008 weltweit 80,6 Millionen PCs verkauft; das entspricht einem Volumenwachstum von 15 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

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"Der Absatz von Mini-Notebooks ist weltweit stark angestiegen, unterstützt von einem robusten Wachstum in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA)", sagte Mika Kitagawa, Principal Analyst bei Gartners Client-Computing-Markets-Sparte. "In Nordamerika führten die wirtschaftlichen Turbulenzen zu einem größeren Interesse für das Produktsegment unter 500 US-Dollar. Da die Mini-Notebooks aber immer noch ein relativ neuer Produktbereich sind, ist es zu früh zu sagen, ob diese Geräte neue Marktchancen eröffnen oder nur auf Kosten anderer Billignotebooks wachsen." Erfasst wurden von Gartner für die Statistik Desktop-PCs, mobile Rechner und X86-Server.

Hewlett-Packard (HP) steht weiterhin an erster Stelle beim weltweiten PC-Absatz. In EMEA hingegen gab es einen Wechsel an der Spitze: HP verlor hier den ersten Platz an Acer, vor allem aufgrund des langsameren Einstiegs in den Mini-Notebook-Markt, so Gartner weiter.

Auf dem PC-Weltmarkt machte sich die ökonomische Abkühlung bemerkbar. Besonders der US-Absatz für Unternehmenskunden sei davon gezeichnet, so Kitagawa. Nach einigen starken Quartalen wuchs auch der US-Endkundenmarkt etwas schwächer. Im asiatisch-pazifischen Raum wirkten sich die niedrigeren Wachstumsraten in China bremsend aus. Asus und Acer waren schnell in den Mini-Notebook-Bereich eingestiegen und zeigten beide ein robustes Wachstum. Auch wenn die meisten anderen Anbieter nun ebenfalls Netbooks anbieten, werden die Neueinsteiger Probleme haben, die beiden taiwanischen Firmen noch einzuholen, so Kitagawa.

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Das Volumen des US-PC-Marktes wuchs um 4,6 Prozent. Laut Gartner deuten erste Anzeichen darauf hin, dass der Bereich "Notebooks für Businesskunden" weniger wuchs als erwartet. Desktoprechner konnten die Erwartungen dagegen erfüllen. Mini-Notebook machten bereits 5 Prozent des gesamten US-Marktes aus und trugen 1 bis 2 Prozent zum Wachstum des Gesamtmarktes bei. Dell blieb in den Vereinigten Staaten führend, konnte aber nicht mehr so stark zulegen wie zuvor. Apple verteidigte seine Position als drittgrößter US-PC-Hersteller.

Der europäische PC-Markt geriet durch Mini-Notebooks stark in Bewegung, so der Gartner-Europa-Experte Ranjit Atwal. Zum ersten Mal seit der Fusion von HP und Compaq im Jahr 2002 verlor der US-Konzern die Führung in EMEA. Angreifer Acer konnte in Westeuropa besonders durch Vertriebsvereinbarungen mit Mobilfunkbetreibern, die Mini-Notebooks zusammen mit Datenverträgen verkauften, zulegen. Gartner schätzt, dass der Produkttyp Mini-Notebook 10 Prozent des Gesamtmarktes erobert hat.

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