Freier NTFS-Treiber erstellt Dateien ohne Limit
Die stabile Version 1.5012(öffnet im neuen Fenster) des NTFS-3G-Treibers kann nun unlimitiert Dateien und Verzeichnisse auf NTFS-Partitionen erstellen und löschen(öffnet im neuen Fenster). Bei den Tests während der Entwicklung der neuen Version haben die Programmierer erfolgreich 54 Millionen Dateien in einem Verzeichnis erstellt(öffnet im neuen Fenster).
Unlimitiert bedeutet in diesem Fall: NTFS-3G soll mit der maximal vom NTFS-Dateisystem unterstützten Dateizahl umgehen können. Die liegt laut Microsoft bei 4.294.967.295 Dateien pro NTFS-Partition(öffnet im neuen Fenster).
NTFS-3G basiert auf 13 Jahren Reverse Engineering. Seit 2006 bietet der Treiber Schreibzugriff auf NTFS-Partitionen, seit 2007 bezeichnen die Entwickler ihre Software als stabil.
Der Treiber basiert auf dem "Filesystem in Userspace", kurz Fuse. Es wurde ursprünglich für Linux entwickelt, um unabhängig vom Kernel Dateisysteme einzubinden. Die Dateisystemtreiber laufen so komplett im Userspace ab, wodurch erstens das jeweilige Dateisystem vom Kernel nicht unterstützt werden muss und zweitens auch Nutzer ein Dateisystem einbinden können, die für den üblichen Weg nicht genügend Rechte haben. Fuse ist mittlerweile auch für andere Unix-Varianten wie Solaris und MacOS X verfügbar. Nutzer dieser Betriebssysteme können auch NTFS-3G einsetzen.
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