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Firefox 3.1 Beta 1 veröffentlicht

Browser bringt TraceMonkey, Gecko 1.9.1 und Neues aus HTML 5 mit. Mozilla hat eine erste Betaversion des freien Browsers Firefox 3.1 veröffentlicht, die erste Testversion, die auch als Vorschau für die breite Öffentlichkeit gedacht ist. Die neue Browserversion wartet mit zahlreichen neuen Funktionen auf und bringt eine deutlich schnellere JavaScript-Engine mit.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Firefox 3.1 Beta 1 basiert auf Mozillas Rendering-Engine Gecko 1.9.1, die seit rund sechs Monaten in der Entwicklung ist und im Vergleich zur Vorversion die Kompatibilität mit Webseiten verbessern und vor allem schneller sein soll. Zudem unterstützt Gecko 1.9.1 zusätzliche Eigenschaften, die in CSS 2.1 und CSS 3 definiert sind.

Deutlich ausgebaut wurde auch die Unterstützung neuer Webtechnologien, die derzeit mit HTML 5 definiert werden. So kann Firefox 3.1 mit den Tags Video und Audio umgehen und entsprechende Inhalte in den Formaten Ogg Vorbis und Ogg Theora direkt und ohne Plug-in im Browser abspielen.

Ebenfalls Teil von HTML 5 sind die sogenannten Worker-Threads, mit denen sich die Ausführung von JavaScript in den Hintergrund verlagern lässt. Mehrere komplexe Berechnungen können so parallel ausgeführt werden, ohne dass der Browser dabei blockiert. Hier bringt die Beta 1 von Firefox 3.1 eine erste Unterstützung, bis zur Beta 2 soll hier aber noch einiges ergänzt werden.

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Zudem unterstützt die Beta das Geolocation API, an dem das W3C derzeit arbeitet. Damit kann Firefox den Standort eines Nutzers an Webseiten übermitteln, sofern dieser es erlaubt.

Neu ist auch die Unterstützung der CSS-Eigenschaft @font-face. Damit kann eine True-Type-Font-Datei angegeben werden, um zu bestimmen, dass ein Text mit der darin definierten Schriftart gerendert wird. Das ist nett für Designer, die so deutlich mehr Schriften zur Verfügung haben, aber besonders hilfreich für Entwickler von Webseiten, die exotische Zeichensätze enthalten.

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Ebenfalls vor allem für Webentwickler interessant sind die sogenannten XHR-Progress-Notification für XML-HTTP-Requests, wobei sich die Mozilla-Entwickler auch hier nach den noch unfertigen Spezifikationen des W3C richten. Firefox kann dadurch bestimmte Ereignisse zur Verfügung stellen. In der Version 3 sind es Progress, UploadProgress, Load, Abort und Error, in der Version 3.1 sind es Loadstart, Progress, Load, Abort und Error. UploadProgress wird weiter unterstützt, gilt aber als veraltet. Eine Demo von Olli Pettay(öffnet im neuen Fenster) zeigt, wie sich die Ereignisse nutzen lassen.

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Die aktuelle Beta von Firefox 3.1 setzt zudem eine noch unfertige Spezifikation zur Regelung von Zugriffsrechten bei Cross-Site-Request um. Damit können Webapplikationen auf Daten anderer geladener Webseiten zugreifen, was neue Möglichkeiten für Mashups schaffen soll.

Im Hinblick auf Webapplikationen besonders wichtig ist die neue JavaScript-Engine TraceMonkey, die JavaScript deutlich schneller ausführt als ihr Vorgänger. Diese ist in der Standardeinstellung allerdings deaktiviert und muss mit about:config unter javascript.options.jit.content aktiviert werden.

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Auch aus Nutzersicht bringt die Beta 1 von Firefox 3.1 Neues. Nutzer können in der neuen Version durch einzelne Tabs wechseln wie durch Task, Firefox zeigt dabei eine kleine Vorschau der jeweiligen Inhalte. Die sogenannte Smart Location Bar soll sich mit speziellen Zeichen(öffnet im neuen Fenster) gezielt steuern lassen, um eine Suche einzugrenzen.

Zwei wesentliche Neuerungen haben es hingegen nicht mehr in die Beta 1 geschafft: Private Browsing sowie ein verbessertes Session-Management.

Die Firefox 3.1 Beta 1 steht ab sofort für Windows, MacOS X, und Linux in 36 Sprachen unter mozilla.com(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


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