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Österreicher wollen Mehrheit an PC-Ware

Softwarelizenzhändler von Rechenzentrumsbetreiber geschluckt. Der österreichische Rechenzentrumsbetreiber Raiffeisen Informatik will den Leipziger IT-Dienstleister und Softwarelizenzhändler PC-Ware übernehmen. Als ersten Schritt schießt die Raiffeisen Bankengruppe 36 Millionen Euro in die Kassen von PC-Ware, später wird die Mehrheit angestrebt.
/ Achim Sawall
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Raiffeisen Informatik, der Rechenzentrumsbetreiber der österreichischen Raiffeisen Bankengruppe, will PC-Ware kaufen. Das deutsche Unternehmen hat weltweit 1.600 Beschäftigte und besitzt einen Börsenwert von über 91 Millionen Euro.

Die Raiffeisen Informatik betreibt die Übernahme von PC-Ware über ihre Tochter Peruni Holding GmbH und besitzt bereits Anteile an PC Ware. "Die Bieterin strebt eine Beteiligung von mindestens 50,1 Prozent an" , heißt es weiter. Parallel sei eine Stärkung von PC-Ware durch die Teilnahme der Raiffeisen Informatik Gruppe an einer Kapitalerhöhung beabsichtigt. PC-Ware soll weiterhin als eigenständiges Unternehmen und Marke operieren.

PC-Ware-Chef Knut Löschke: "Wir freuen uns sehr – besonders in diesen stürmischen Zeiten -, mit der Raiffeisen Informatik Gruppe und der Raiffeisen Bankengruppe im Hintergrund, starke Partner an unserer Seite willkommen zu heißen." Wilfried Pruschak, Chef der Raiffeisen Informatik, betonte, PC-Ware sei "eine attraktive Investitionsmöglichkeit" .


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