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Seagate will im Jahr 2009 SSDs anbieten

Vorsichtiger Einstieg in Wachstumsmarkt wegen Zuverlässigkeitsbedenken. Im kommenden Jahr will Seagate, größter Hersteller von magnetischen Festplatten, erstmals Solid-State-Disks auf den Markt bringen. Das Unternehmen verhandelt derzeit mit Zulieferern von Flash-Bausteinen, ist aber noch immer recht vorsichtig. Grund dafür sind die Bedenken potenzieller Kunden in puncto Zuverlässigkeit von SSDs.
/ Nico Ernst
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Mitte des Jahres 2007 hatte Seagate erklärt , bereits 2008 SSDs anbieten zu wollen – das ist bisher aber nicht geschehen. Dafür ist mit Intel ein anderes Hardwareschwergewicht in den boomenden Markt eingestiegen . Nun drängt offenbar die Zeit für Seagate, den größten Festplattenhersteller der Welt. Gegenüber CNET(öffnet im neuen Fenster) kündigte das Unternehmen an, seine ersten Flash-Festplatten sollten 2009 endlich erscheinen.

Dafür verhandelt Seagate mit mehreren möglichen Lieferanten für die Flash-Bausteine – Namen nannte das Unternehmen nicht. Mit Intel und dem Flash-Marktführer Samsung bieten bereits zwei Chiphersteller SSDs unter eigenem Namen an. Für diese, so Rich Vignes, bei Seagate für Marktentwicklung zuständig, seien SSDs ein neuer Markt. Für Seagate wären SSDs aber lediglich ein neues Produkt für einen bereits existierenden Markt.

Insbesondere Entscheider in Unternehmen seien beim Thema SSD aber noch recht vorsichtig, da Flash-Speichern immer noch nicht die eigentlich durch veränderte Techniken beim "Wear Levelling" mögliche Langlebigkeit zugetraut werde. Daher überlege Seagate derzeit noch, für welche Bereiche seine ersten SSDs gedacht seien. Intel dagegen vermarktet seine SSDs bereits sowohl für den privaten wie professionellen Einsatz .


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