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Lord British im Weltraum

Richard Garriott als Weltraumtourist auf der ISS

Der Spieleentwickler Richard Garriott ist zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Der Exzentriker wurde durch die Ultima-Reihe bekannt und tritt mit seinem Weltraumflug in die Fußstapfen seines Vaters, der selbst im Skylab und als Space-Shuttle-Astronaut tätig war.

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Richard Garriott fliegt allerdings nicht als NASA-Astronaut, sondern als Privatmann ins Weltall. An Bord eines Sojus-Raumschiffs startete er vom russischen Weltraumbahnhof im kasachischen Baikonur zur ISS. Er begleitet den NASA-Astronauten Michael Fincke und den russischen Kosmonauten Juri Lontschakow.

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In Vorbereitung auf den Flug absolvierte Garriott, Sohn des NASA-Astronauten Owen Garriott, am Juri-Gagarin-Training-Center in Star City ein vollständiges Kosmonautentraining. Richard Garriott wollte selbst Astronaut werden, wurde jedoch aufgrund eines Augenfehlers bei der NASA nicht zugelassen. Nun hat er seinen Traum doch noch verwirklicht.

Die Firma Space Adventures macht es seit 2001 möglich, dass auch Privatpersonen an Weltraumflügen teilnehmen können. Erster Kunde war Dennis Tito. Seitdem sind weitere vier Menschen als Touristen ins Weltall gestartet.

Garriott will an Bord der ISS einige Experimente ausführen, mit Studenten des "Challenger Center for Space Science Education" bei einer Telefonkonferenz kommunizieren und zwei HAM-Radiolinks mit Amateurfunkern realisieren. Zwei von Garriotts Experimenten sind von britischen Schulkindern in Zusammenarbeit mit der britischen Weltraumagentur entwickelt worden.

Mit der NASA will Garriott zudem Experimente zur Reaktion der Augen unter Schwerelosigkeit, zum Immunsystem von Astronauten und zum Schlafverhalten durchführen. Und er will eine Reihe von Regionen auf der Erde fotografieren, die vor 35 Jahren auch sein Vater Owen Garriott ablichtete. In Zusammenarbeit mit dem Magazin Nature soll später verglichen werden, wie sich die Erde im Laufe einer Generation verändert hat.

Mit der ESA werden Versuche zur Osteoporose und zu Rückenschmerzen durchgeführt. Auch kommerzielle Experimente sind geplant. So soll für die Biotech-Firma ExtremoZyme, die von Garriotts Vater mitgegründet wurde, ein Weltraumexperiment durchgeführt werden. Auch eine Seiko-Uhr soll im Weltraum ausprobiert werden. Und Garriott will als erster Weltraumtourist einen Weltraumspaziergang unternehmen.

Richard Garriott hat neben den vielen wissenschaftlichen Utensilien auch die Nutzerdaten der Spieler von Tabula Rasa mit an Bord. Bei der Aktion Operation Immortality konnten Spieler zusätzlich eine persönliche Nachricht verfassen und die größten Leistungen der Menschheit nennen. Star Wars wurde beispielsweise zum besten Film gekürt und die Beatles zur legendärsten Band. Alle Daten werden auf einem Datenträger, dem Immortality Drive auf der Raumstation ISS verewigt.

Der Flug kostet mehr als 30 Millionen US-Dollar.



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Der Kaiser 25. Nov 2008

:)

Miefmuschel 25. Nov 2008

Ultima <3 Respektive Tabula Rasa. Es kann nur ein Ultima Online geben :-)

andreas2008 13. Okt 2008

Letztendlich (siehe auch den schönen Werbebanner für das aktuelle Spiel) läuft das auf...

nenene 13. Okt 2008

Sorry, aber wie unsterblich Raumstationen sind, das sah man ja bereits bei der MIR ;-)


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