Und wieder ein Sicherheitsleck bei der Deutschen Telekom
Auch Spiegel-Redakteuren gelang es nach eigenem Bekunden, sich in das System von T-Mobile einzuloggen und Adressangaben oder Bankverbindungen zu lesen und zu verändern. "Selbst Sperrungen von SIM-Karten, Änderung von Tarifen oder das Anlegen völlig neuer Einzugsermächtigungen wären möglich gewesen" , berichten die Journalisten. Als sie die Telekom am 9. Oktober 2008 mit den Recherchen konfrontierten, sei das Leck geschlossen worden.
Die Deutsche Telekom hat den Bericht indirekt bestätigt. "Der von dem Magazin dargestellte illegale Zugriff mit gestohlenen Passwörtern auf die Vertriebsdatenbank von T-Mobile ist seit Donnerstagnacht nicht mehr möglich. Die Sicherheitsverantwortlichen haben ein Verfahren zur Zugriffsauthentifizierung eingeführt, das mit Transaktionsnummer (TAN) arbeitet" . Dies sei Teil des am 10. Oktober 2008 vorgestellten Maßnahmenpakets für Datenschutz .
Beim TAN-Verfahren könne der Telekom-Mitarbeiter nur dann auf die Daten des Kunden zugreifen, wenn dieser eine gültige Transaktionsnummer nennt. Diese TAN erhält der Nutzer vom System per SMS auf sein Handy, wenn er einen Service in Anspruch nehmen möchte.
Zudem seien die in den Telekom-Shops genutzten Passwörter durch komplexere Begriffe mit Sonderzeichen ersetzt worden.
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