US-Chiphersteller Micron kündigt 2.850 Beschäftigten

Markt für NAND-Flashspeicher übersättigt

Der US-Chiphersteller Micron Technology wird in den kommenden zwei Jahren 15 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen. Die Belegschaft besteht derzeit aus 19.000 Mitarbeitern. Micron baut 2.850 Stellen ab. Die Nachfrage auf dem überladenen Markt für NAND-Flashspeicher werde schwächer, heißt es zur Begründung.

Artikel veröffentlicht am ,

Micron Technology, der größte Speicherchiphersteller der USA, wird massiv Arbeitsplätze abbauen. Das gab das Unternehmen im US-Bundesstaat Idaho bekannt. In den vergangenen zwei Jahren hat Micron wegen des anhaltenden Preisverfalls einen Verlust von 1,9 Milliarden US-Dollar eingefahren. Die Restrukturierung soll 60 Millionen US-Dollar kosten und helfen, im kommenden Jahr 175 Millionen US-Dollar einzusparen.

Stellenmarkt
  1. Entwicklungsingenieur:in (m/w/d) - Fahrerassistenzsysteme / Autonomes Fahren
    IAV GmbH, Heimsheim
  2. Test Analyst / Software Test Engineer (m/w/d)
    GK Software SE, Berlin, Chemnitz, Jena, Schöneck, Sankt Ingbert
Detailsuche

Micron fertigt in seiner Fabrik in Boise mit 200-Millimeter-Wafern, neue Fabriken arbeiten mit 300-Millimeter-Größen. Die Niederlassung hat 9.000 Beschäftigte, die 15 Prozent der NAND-Chips im Gesamtkonzern erzeugen. In diesem Bereich wird die Produktion nun eingestellt.

Auch IM Flash Technologies (IMFT), ein Gemeinschaftsunternehmen von Micron und Intel, reduziert die NAND-Produktion um 35.000 Wafer im Monat. Das Joint Venture betreibt Fabriken in Lehi (Utah) und in Manasas (Virginia), die den Speichertyp herstellen. Arbeitsplatzabbau soll es hier aber nicht geben.

"Der NAND-Verkaufspreis hat einen Punkt erreicht, von dem aus wir mit der jetzigen Kapazität niemals wieder profitabel werden könnten, auch wenn die Preise sich etwas erholen würden", sagte Firmenchef Steve Appleton. "Auf dem Markt herrscht ein Überangebot." Außerdem machen Micron die niedrigen DRAM-Preise zu schaffen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Xiaomi Watch S1 Active im Test
Wenn sich beim Joggen der Schlafmodus meldet

Eine günstige Sportuhr mit gutem GPS-Modul - das wäre was! Leider hat die Watch S1 Active von Xiaomi zu viele Schwächen, um Spaß zu machen.
Von Peter Steinlechner

Xiaomi Watch S1 Active im Test: Wenn sich beim Joggen der Schlafmodus meldet
Artikel
  1. LTE-Patent: Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland
    LTE-Patent
    Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland

    Ford fehlen Mobilfunk-Patentlizenzen, weshalb das Landgericht München eine drastische Entscheidung gefällt hat. Autos droht sogar die Vernichtung.

  2. Strange New Worlds Folge 1 bis 3: Star Trek - The Latest Generation
    Strange New Worlds Folge 1 bis 3
    Star Trek - The Latest Generation

    Strange New Worlds kehrt zu episodenhaften Geschichten zurück und will damit Star-Trek-Fans alter Schule abholen. Das gelingt mit Bravour. Achtung, Spoiler!
    Eine Rezension von Oliver Nickel

  3. Klimakrise: Investitionen verhageln Digitalkonzernen die Klimabilanz
    Klimakrise
    Investitionen verhageln Digitalkonzernen die Klimabilanz

    Für Konzerne wie Microsoft, Alphabet oder Meta verdoppeln sich die Treibhausgasemissionen, wenn man Finanzinvestitionen berücksichtigt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer Predator X38S (UWQHD, 175 Hz OC) 1.499€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700X 268€ und PowerColor RX 6750 XT Red Devil 609€ und RX 6900 XT Red Devil Ultimate 949€) • Alternate (u. a. Cooler Master Caliber R1 159,89€) • SanDisk Portable SSD 1 TB 81€ • Motorola Moto G60s 149€ [Werbung]
    •  /