Mozilla-Ableger SeaMonkey 2.0 erreicht Alphastatus

Mit SeaMonkey 2.0 kommen Verbesserungen in die Browser-Suite, die Firefox-Anwender schon lange gewöhnt sind. Mit einer aktuellen Rederingengine kann der Nachfolger der Mozilla-Suite jetzt wieder mit modernen Browsern mithalten: Der Acid2-Test wird bestanden und auch der anspruchsvolle Acid3-Test soll größtenteils durchlaufen. Das ist ein Indikator für eine gute Darstellungsqualität, hat sich doch die Renderingengine Gecko seit der letzten großen SeaMonkey-Veröffentlichung deutlich verbessert.
Außerdem bekommt SeaMonkey den Add-on-Manager von Firefox, um Themes, Plug-ins und andere Erweiterungen zu verwalten. Gleichzeitig wurde auch die Oberfläche modernisiert, die jetzt mehr mit modernen Betriebssystemen harmonieren soll.
Da es sich um eine Alphaversion handelt, hat SeaMonkey 2.0 natürlich noch zahlreiche Fehler. Es ist also Vorsicht geboten und ein gutes Backup sollte vorhanden sein. Ein Backup macht SeaMonkey sogar selbst. Das alte Profilsystem aus Netscape-Zeiten wird abgeschafft. Denn die Browser-Suite übernimmt das Profilsystem von Firefox und Thundebird mit seiner Klartext-Datei profiles.ini, die mit relativen Pfaden arbeitet. Bei der Installation kopiert SeaMonkey ein bestehendes Profil und lässt damit das alte Profil unverändert, so die Entwickler.
Anwender von Windows 98 und MacOS X 10.3 können mit SeaMonkey 2.0 nichts mehr anfangen. Das gilt auch für Windows 95, ME und NT. Die Unterstützung für diese Betriebssysteme wurde eingestellt. Dies sind nicht alle Änderungen. Weitere Informationen gibt die ausführlichen Liste der Änderungen und Neuerungen von SeaMonkey 2.0(öffnet im neuen Fenster) .
SeaMonkey 2.0 Alpha steht für Windows, MacOS X und Linux als Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.



