Flugsicherheit prüft Notebook als Unglücksursache
Bei dem Flugunglück der Passagiermaschine Airbus A330-300 der australischen Fluggesellschaft Qantas waren etwa 70 Menschen verletzt worden, einige davon schwer. Das mit 303 Passagieren und 10 Crewmitgliedern besetzte Flugzeug musste notlanden, nachdem der Airbus plötzlich dramatisch an Höhe verloren hatte. Menschen wurden durch die Kabine geschleudert und verletzt, 15 bis 10 von ihnen schwer. Sie erlitten Knochenbrüche, Schnittwunden und Wirbelsäulenverletzungen. Die Maschine, die am 6. Oktober 2008 von Singapur auf dem Heimflug nach Perth war, steuerte danach einen kleinen Flughafen in der Nähe von Exmouth, einem Ort in Westaustralien, an.
Laut eines Polizeisprechers war ein "Defekt der Instrumente" während des Fluges die Ursache des Unglücks. Die australische Tageszeitung The Courier Mail(öffnet im neuen Fenster) berichtet, Ermittler und Sicherheitsexperten überprüften nun, ob Notebooknutzung von Passagieren an Bord die Ursache war. "'Haben sie einen Computer genutzt?', diese Frage werden wir in Gesprächen mit Passagieren stellen" , so ein Sprecher des Australian Transport Safety Bureau (ATSB).
Für den Verdacht, dass elektronische Geräte von Fluggästen schuld an dem Zwischenfall waren, hätten sich aber bislang keine Beweise ergeben, so ATSB-Sprecher Julian Walsh(öffnet im neuen Fenster) .
Die Fluggesellschaft erlebte im Juli 2008 bereits zwei Beinahkatastrophen. Die Sicherheitsbehörden kündigten daraufhin eine Überprüfung an. Das Blatt zitiert aus einem Monatsbericht der ATSB, wonach im Juli die Nutzung einer drahtlosen Maus die Ursache dafür war, dass ein Qantas-Jet vom Kurs abkam.