Nvidias neue GTX-290 und -270 sollen noch 2008 kommen

Neue Version der GT200-GPU mit geringerer Strukturbreite

Unbestätigten Berichten zufolge plant Nvidia für November 2008 die Vorstellung von mindestens zwei neuen Highend-Grafikkarten. Die Modelle GTX-290 und GTX-270 sollen auf demselben Chip basieren, der jedoch auf 55 Nanometer geschrumpft wurde.

Artikel veröffentlicht am ,

Bereits Anfang September 2008 waren erste Gerüchte aufgetaucht, laut derer Nvidia von den bisherigen 65 Nanometern Strukturbreite für die Grafikprozessoren der aktuellen GTX-Serie in schneller Folge erst auf 55 Nanometer und dann auf 45 Nanometer wechseln soll.

Stellenmarkt
  1. Sachbearbeitung (m/w/d) Informations- und Kommunikationstechnik
    Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW), Halle
  2. Softwareentwicklerin (w/m/d) Querschnitt und Umgebungsmanagement
    Landesamt für Steuern Niedersachsen, Hannover
Detailsuche

1-Cent-Münze auf GT200
1-Cent-Münze auf GT200
Nicht bekannt war bisher, wann welches der offiziell noch nicht angekündigten Produkte auf den Markt kommen soll. Die britische Webseite The Inquirer will das aber nun in Erfahrung gebracht haben. Demnach sollen im November 2008 die Karten "GTX-290" und "GTX-270" die bisherigen GTX-280 und GTX-260 als Highend-Lösungen beerben. Die GPUs beider Karten haben den Codenamen GT206, die GPU der noch aktuellen Modelle heißt GT200.

Der GT206 soll eine von 65 auf 55 Nanometer geschrumpfte Version des GT200 sein und folglich mit der gleichen Architektur arbeiten. Die geringere Strukturbreite kann Nvidia für höhere Taktraten nutzen, aber auch zum Stromsparen durch geringere Spannungen. Wahrscheinlich ist aber, dass der Chiphersteller den zur Verfügung stehenden Spielraum voll ausreizt, um vor allem mit der GTX-270 die in vielen Benchmarks schnellere Radeon HD 4870 von AMD zu schlagen.

Ob auch die GTX-290 die 4870X2 mit ihren zwei Grafikprozessoren hinter sich lassen wird, ist noch nicht abzusehen. Dafür ist laut dem Inquirer eine neue GX2-Karte von Nvidia gedacht. Wie die beiden GPUs darauf beschaffen sein sollen, ist jedoch noch nicht bekannt. Mit der GT200-Generation hat Nvidia auf ein GX2-Modell verzichtet, weil auch schon eine GTX-280 mit 236 Watt unter Volllast eine enorme Leistungsaufnahme hat. AMD benötigt für die beiden 55-Nanometer-GPUs der 4870X2 286 Watt. Dass Nvidia bei Multi-GPUs bleiben will, was bei AMD erklärte Strategie ist, hatte Chefwissenschaftler David Kirk bereits im April 2008 im Interview mit Golem.de bekräftigt.

Golem Akademie
  1. Kubernetes Dive-in-Workshop: virtueller Drei-Tage-Workshop
    19.-21.07.2022, Virtuell
  2. IT-Sicherheit für Webentwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.05.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Völlig unklar ist noch, wann der in einer ELSA-Präsentation aufgetauchte "GT212" erscheinen soll. Er soll den unbestätigten Informationen zufolge Nvidias erste GPU mit 45 Nanometern Strukturbreite sein, die ELSA-Folien sahen dafür das erste Quartal 2009 vor. Bisher gibt es von Nvidias Auftragshersteller TSMC aber keine komplexen Bausteine mit 45-Nanometer-Strukturen, AMDs Radeon-4000-Serie wird jedoch bereits seit Juni 2008 mit 55 Nanometern gefertigt. Zumindest für den GT206 erscheint damit der Marktstart noch vor Weihnachten 2008 recht wahrscheinlich.

GT200-Wafer
GT200-Wafer
Für Nvidia steht mit dem "Die-Shrink" des GT200 nicht nur auf dem Plan, gegen AMD in der Rechenleistung wieder Boden gutzumachen. Die bisherigen GPUs sind mit 576 Quadratmillimetern auch äußerst teuer in der Herstellung, nur rund 80 der Grafikprozessoren passen auf einen 300-Millimeter-Wafer. Durch die auch laut Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang überraschend starke Konkurrenz der Radeon-4000-Serie musste Nvidia bereits drei Wochen nach Marktstart der GTX-Serie die Preise um über ein Viertel senken. Zusammen mit den anhaltenden Problemen bei Notebook-GPUs, für die Nvidia finanziell geradesteht, rutschte das Unternehmen tief in die roten Zahlen und musste schließlich sogar Mitarbeiter entlassen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


d.rechner 22. Okt 2008

Naja, die nicht schneller als eine 4870 ist-- Du meintest wohl GTX 280... Wobei, die...

d.rechner 22. Okt 2008

Diese Rechner sind doch definitiv kein Indikator dafür, wieviel ein High-End-Rechner...

Serbo Cimic 10. Okt 2008

...die kommen rechtzeiti zum PC-Sart von GTA-4 raus. Das ist naemlich der Zeitpunkt wo...

hrdf 10. Okt 2008



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Forschung
Blaualge versorgt Computer sechs Monate mit Strom

Ein Forschungsteam hat einen Mikroprozessor sechs Monate ununterbrochen mit Strom versorgt. Die Algen lieferten sogar bei Dunkelheit.

Forschung: Blaualge versorgt Computer sechs Monate mit Strom
Artikel
  1. EC-Karte: Trotz Kartensperre können Diebe stundenlang Geld abheben
    EC-Karte
    Trotz Kartensperre können Diebe stundenlang Geld abheben

    Eine Sperre der Girocard wird nicht immer sofort aktiv. Verbraucher können sich bereits im Vorfeld schützen.

  2. Swisscom-Chef: Vermasselt habe ich nichts
    Swisscom-Chef
    "Vermasselt habe ich nichts"

    Urs Schaeppi gibt den Chefposten bei Swisscom auf. Sein Rückblick auf neun Jahre Konzernführung fällt ungewöhnlich offen aus.

  3. EV Driver Survey: Elektroautos bei IT-Experten besonders beliebt
    EV Driver Survey
    Elektroautos bei IT-Experten besonders beliebt

    Fahrerlebnis und Technik sind für Fahrer von Elektroautos der größte Zusatznutzen dieser Mobilitätsform. Fast alle würden wieder ein E-Auto kaufen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED TV (2021) 77" günstig wie nie: 1.771,60€ statt 4.699€ • Grakas günstig wie nie (u. a. RTX 3080Ti 1.285€) • Samsung SSD 1TB (PS5-komp.) + Heatsink günstig wie nie: 143,99€ • Microsoft Surface günstig wie nie • Jubiläumsdeals MediaMarkt • Bosch Prof. bis 53% günstiger[Werbung]
    •  /