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Bundesregierung plant "De-Mail" für alle

Verschlüsselte und authentifizierte Kommunikation mit Behörden

Die Bundesregierung plant mit De-Mail einen neuen, authentifizierten E-Mail-Dienst zwischen Bürgern und Behörden. Damit lassen sich rechtsgültige Dokumente austauschen. Schon für das Jahr 2009 kündigt die Regierung erste Pilotprojekte an, 2010 könnte der Regelbetrieb beginnen.

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Unter dem Namen De-Mail sollen sichere E-Mails, ein Identifizierungsdienst und Dokumentenablage von zertifizierten Unternehmen angeboten werden. Nach Informationen der Financial Times Deutschland wird Kanzlerin Angela Merkel (CDU) das Projekt Mitte November 2008 auf dem dritten deutschen IT-Gipfel in Darmstadt vorstellen. Federführend ist das Bundesinnenministerium, wichtigster Ansprechpartner in der Wirtschaft die Deutsche-Telekom-Tochter T-Systems.

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Der Verbund der De-Mail-Anbieter basiert auf gegenseitig authentifizierten und verschlüsselten Kommunikationskanälen. Daten, die der Nutzer zur Übertragung oder Speicherung an einen De-Mail-Dienst übergibt, werden unmittelbar chiffriert und integritätsgeschützt. Wert werde auf die einfache Bedienbarkeit gelegt, heißt es in Projektunterlagen der Regierung, indem das Projekt "D-Mail" genannt wird. Zusätzliche Software werde nicht benötigt.

Der De-Mail-Account stellt die Basis für die Nutzung der De-Mail-Dienste dar, erhältlich nach einer obligatorischen Erstregistrierung mit zuverlässiger Identifizierung, etwa durch persönliches Erscheinen in einem T-Punkt, einer Bankfiliale oder einem Fahrkartenschalter. Das Format einer De-Mail-Adresse beinhaltet die Attribute "Vorname.Nachname[.Nummer]@Diensteanbieter.zertIT.de", also beispielsweise "Markus.Meier2@web.zertIT.de".

Beim Einsatz für E-Government-Dienste sind die drei Authentisierungsniveaus "normal", "hoch" und "sehr hoch" vorgesehen: "normal" ist mit dem bekannten Benutzername-Passwort-Verfahren vergleichbar. Für "sehr hoch" sind spezielle Authentizifierungsfunktionen wie der elektronische Personalausweis geplant.

Die Nutzung von De-Mail ist freiwillig. Sie erleichtert dem Bürger aber nicht nur den Umgang mit der Bürokratie, sondern birgt auch die Gefahr der Gewöhnung an staatliche Überwachung.



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TineaPedis 09. Okt 2009

GMX ist übrigens mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Geheimdienstes entstanden...

WersGlaubt 03. Nov 2008

jedes projekt, das die regierungsparteien anstoßen ist nur eines, nämlich unglaubwürdig...

Wirklich Witzig 12. Okt 2008

T-Systems auch nicht mehr oder weniger als IBM - aber das macht dann wohl auch keinen...

Ender 12. Okt 2008

Wenn die Daten über einen zentralen Server verschickt werden, dann muss dort nur ein...

spannend 10. Okt 2008

So wirklich inkrementell ist diese Gefahr nicht. Aber wenn man dann wieder T-sys ins...


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