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Geode - Firefox weiß, wo der Nutzer ist

Geolocation-Spezifikation des W3C soll in Firefox 3.1 einfließen. Firefox soll wissen, wo der Nutzer ist und dies Websites mitteilen. Dazu soll der Browser künftig die Geolocation-Spezifikation des W3C unterstützen. Mit Geode steht ab sofort eine entsprechende Erweiterung zum Ausprobieren bereit.
/ Jens Ihlenfeld
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Geode erlaubt es Websites, über eine standardisierte Schnittstelle die Aufenthaltsorte eines Nutzers abzufragen. Dabei legt der Nutzer fest, welche Website Zugriff auf diese Daten erhält. Noch ist Geode eine eher experimentelle Erweiterung, die Anbietern und Nutzern frühzeitig Gelegenheit bieten soll, die neuen Möglichkeiten auszuprobieren.

Auch die kommenden Betaversionen von Firefox 3.1 sollen die Geolocation-Unterstützung mitbringen. Gleiches gilt für die Alphaversionen des mobilen Firefox Fennec(öffnet im neuen Fenster) .

Die Standortdaten können aus verschiedenen Quellen stammen, beispielsweise GPS, abgeleitet aus den verfügbaren WLAN-Netzen oder einer Ortung anhand von Mobilfunksendemasten. Abgefragt werden die Standortdaten über ein einheitliches API, wie bei Google Gears. Hier ist die Geolocation-Spezifikation des W3C(öffnet im neuen Fenster) ebenfalls implementiert.

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Geode bringt zunächst nur eine Datenquelle mit, die den Standort über das WLAN ermittelt. Dabei kommt Skyhooks Loki-Technik(öffnet im neuen Fenster) zum Einsatz, die die WLAN-Signale in der Umgebung auswertet und darüber den Standort auf 10 bis 20 Meter genau bestimmt, auch in geschlossenen Räumen. Dazu wird in dieser frühen Implementierung bei jedem Aufruf einer Website die aktuelle IP-Adresse zusammen mit den Standortdaten an Skyhook übermittelt.

Dabei geht es nicht nur darum, Restaurants und Kinos in der Umgebung zu finden. Mozilla führt als Beispiel einen RSS-Reader an, der erkennt, ob ein Nutzer daheim oder auf der Arbeit ist und die abgefragten Quellen entsprechend anpassen kann. Eine Nachrichtenwebsite könnte anhand der Informationen passende lokale Nachrichten anzeigen. Denkbar wäre auch, dass ein Log-in auf bestimmten Websites nur von festgelegten Orten möglich wäre.

Um dabei die Privatsphäre der Nutzer zu wahren, erhält dieser die Kontrolle darüber, welche Informationen einer Website zur Verfügung gestellt werden sollen: ob die exakte Adresse, die Nachbarschaft, die Stadt oder gar nichts.

Mit dem Start von Geode will Mozilla zudem eine Diskussion über ortsbezogene Dienste und die damit zusammenhängenden Fragen zum Schutz der Privatsphäre anstoßen. Zur Demonstration der Möglichkeiten steht der Food Finder(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung, der Cafés und Restaurants in Laufweite anzeigen soll. Zudem können Pownce(öffnet im neuen Fenster) und Yahoo! Fire Eagle(öffnet im neuen Fenster) die Standortinformationen nutzen.

Die Firefox-Erweiterung Geode steht unter mozilla.com(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


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