JVC stellt Projektor mit 9,8 Megapixeln vor
Die Auflösung des JVC DLA-SH4K liegt bei 4.096 x 2.400 Pixeln (4K). Das Gerät ist zum Beispiel für den Einsatz in Flugsimulatoren, aber auch in der Medizinanalyse und bei sonstigen 3D-Darstellungen und auch in der Unterhaltungsindustrie einsetzbar.
Herzstück ist der 1,27 Zoll große D-ILA-Bildwandler (Direct-Drive Image Light Amplifier). D-ILA ist JVCs Bezeichnung der LCoS-Technik (Liquid Crystal on Silicone), einer Reflexionstechnik, die eine höhere Pixeldichte als DLP-Panels ermöglicht.
Zum optischen System gehört auch eine 825-Watt-Xenon-Lampe, die es auf eine Lichtleistung von 3.500 ANSI-Lumen bringt. Die Helligkeit lässt sich auch absenken, indem die Lampe mit 660 Watt betrieben wird.
Ist hingegen eine größere Helligkeit notwendig, können zwei der Projektoren übereinander gestapelt und ihr Bild aufeinander abgeglichen werden. Da der Projektor bis zu 90 Grad geneigt werden kann und eine horizontale und vertikale Trapezkorrektur von 50 beziehungsweise 100 Grad möglich ist, muss das Gerät nicht mittig im Raum vor der Projektionsfläche stehen.
Um die enormen Datenmengen zum DLA-SH4K zu bringen, ist er mit vier DVI-D-Eingängen (Dual-Link) ausgestattet. Zum Einstellen sind auch ein USB- und ein Ethernet-Eingang vorhanden. Damit und einem Webbrowser können die Installationsmenüs aufgerufen werden. Über das Netzwerk können zudem mehrere Projektoren von einem einzelnen PC aus gesteuert werden.
JVC will zwei Objektive für den Projektor anbieten. Das 1,22fach-Zoom GL-MS4015SZG ist für Projektionen bis zu 7,62 m Bildiagonale gedacht, während das Objektiv GL-MS4011SG für kleinere Projektionen bis zu 6,35 m geeignet ist.
Einen Preis nannte JVC nicht.



