Hewlett-Packard baut in Deutschland 1.400 Stellen ab

EDS-Belegschaft dürfte am härtesten betroffen sein

Der Computerkonzern Hewlett-Packard wird im Zuge der Übernahme des IT-Dienstleisters EDS in Deutschland 1.400 Arbeitsplätze abbauen. Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat sind angelaufen.

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Hewlett-Packard baut im Laufe der kommenden drei Jahre 24.600 Arbeitsplätze ab. Die Streichungen wurden am 15. September 2008 angekündigt und sind Teil der Integration des IT-Services-Konzerns Electronic Data Systems (EDS), den HP im Mai 2008 für 13,25 Milliarden US-Dollar übernommen hatte. HP-Chef Mark Hurd will so pro Jahr 1,8 Milliarden US-Dollar einsparen.

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"Die Geschäftsführungen der Hewlett-Packard GmbH und der EDS-Gesellschaften haben die jeweils zuständigen Wirtschaftsausschüsse beziehungsweise Betriebsratsgremien über den Restrukturierungsbedarf im Zuge der Akquisition von EDS für die nächsten zwei Jahre informiert", sagte HP-Deutschland-Sprecher Norbert Gelser Golem.de. "In den nächsten Tagen und Wochen sollen entsprechende Analysen und Pläne in den zuständigen Gremien beraten werden." Weltweit sollen 24.600 Stellen wegfallen, davon 1.400 in Deutschland, bestätigte er. Zu den betroffenen Bereichen oder Standorten könne HP noch nichts sagen.

HP Deutschland hatte im Jahr 2007 eine Belegschaftsstärke von 8.500. Bei EDS Deutschland arbeiteten im selben Jahr 4.200 Menschen.

Die französische Tageszeitung Le Monde hatte Ende September bei einem Treffen von europäischen Konzernbetriebsräten erfahren, dass in Gesamteuropa 9.330 Stellen wegfallen, davon 8.400 bei EDS und 930 bei HP.

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