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Nintendo DSi mit Regionalcode und integriertem Jugendschutz

Erstes Nintendo-Handheld mit Regionalcode-Abfrage. Seit Game-Boy-Zeiten kommen die Spielehandheld-Systeme von Nintendo ohne interne regionale Abfrage aus, die zum Beispiel den Betrieb von in Europa gekaufter Software auf einem aus Japan stammenden Gerät verhindert. Bei der nächsten Generation der Daddelkisten soll das anders sein - auch wegen des Jugendschutzes.
/ Peter Steinlechner
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Der gerade vorgestellte DSi wird laut Nintendo über eine interne Prüfung verfügen, ob die Region des Handhelds und die der Software zusammenpassen. Ein intern mit "Europa" gekennzeichnetes Spiel funktioniert also nur auf einem europäischen DSi. Allerdings gilt die Regionalisierungsabfrage lediglich für Anwendungen, die speziell für den DSi entwickelt wurden - dann aber sowohl für Software aus dem Onlineshop von Nintendo als auch für konventionell auf Cartridge ausgelieferte Titel. Programme für das Vorgängermodell DS, die alle auch auf dem DSi laufen sollen, verfügen über keinen derartigen Regionalcode und funktionieren dementsprechend auf allen DSi-Geräten weltweit.

Nintendo begründet den Regionalcode mit den neuen Internetfunktionen des Handhelds. Das Unternehmen wolle für das Gerät Onlinedienste anbieten, die auf die jeweiligen Länder zugeschnitten sind. Allerdings soll der Zugang zum Internet mit jedem Gerät weltweit möglich sein.

Außerdem soll der DSi über ein integriertes "Parental Lock"-System verfügen, mit dem Eltern festlegen können, dass ihre Sprösslinge nur Zugriff auf Spiele ab einer bestimmten Alterskennzeichnung haben. Dies werde aber von jedem Land anders gehandhabt, sagte ein Sprecher von Nintendo Deutschland Golem.de.


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