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SMIL 3.0 als Proposed Recommendation veröffentlicht

XML-basierte Sprache für interaktive multimediale Präsentationen. Das World Wide Web Consortium (W3C) hat die dritte Generation der Synchronized Multimedia Integration Language (SMIL) als Proposed Recommendation veröffentlicht. SMIL 3.0 nähert sich damit der Fertigstellung.
/ Jens Ihlenfeld
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Ziel von SMIL 3.0(öffnet im neuen Fenster) ist es, eine XML-basierte Sprache zu schaffen, in der sich interaktive multimediale Präsentationen schreiben lassen. Autoren sollen mit SMIL das zeitliche Verhalten einer Multimedia-Präsentation mit zugehörigen Hyperlinks und Medienobjekten sowie ihr Layout auf dem Bildschirm beschreiben.

Mit der Version 3.0 soll sich die SMIl-Syntax und -Semantik in anderen XML-basierten Sprachen wiederverwenden lassen. Explizit geht es um XHTML und SVG. Zudem sollen die mit SMIL 2.1 abgedeckten Funktionen überarbeitet und in SMIl-3.0-Modules überführt werden. Darüber hinaus sollen neue Profile für SMIL 3.0 definiert werden, darunter SMIL 3.0 DAISY Profile(öffnet im neuen Fenster) für DAISY-Bücher und SMIL 3.0 Tiny Profile(öffnet im neuen Fenster) für Geräte mit geringem Funktionsumfang, bei denen auf Nutzerinteraktion und Layout verzichtet werden kann, beispielsweise MP3-Player.

Neu ist beispielsweise SMIL 3.0 smilText(öffnet im neuen Fenster) , ein neuer Textcontainer für SMIL-Präsentationen. SMIL 3.0 State(öffnet im neuen Fenster) soll eine komplexere Ablaufkontrolle auch ohne Einsatz von Scriptsprachen ermöglichen. Einem Dokument kann dazu ein Status zugewiesen werden.


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