Gerücht: Neue MacBooks nutzen Nvidia-Chipsatz (Update)
Vor der Apple-Veranstaltung Let's Rock im September 2008 hatte es frühzeitig Gerüchte um neue Produkte gegeben, die sich anschließend großteils bewahrheiteten. Anders bei den neuen Computerprodukten von Apple, bei denen es bislang vergleichsweise still geblieben ist. Doch nun tut sich etwas. Unter der Hand wird die Information weitergegeben, die aber mit Vorsicht zu genießen ist, dass die neuen mobilen Macs einen Chipsatz von Nvidia nutzen sollen.
Schon im September 2008 war das Gerücht umgegangen, dass Apple nicht auf Intels Montevina setzen würde, was sich später zum IDF halbwegs bestätigte . Dort hieß es noch, Apple bleibe bei der Santa-Rosa-Plattform .
Die Informationen, die derzeit von TUAW verbreitet werden(öffnet im neuen Fenster) , besagen, dass Nvidia der neue Zulieferer für Chipsätze der MacBooks sein wird, die am 14. Oktober 2008 vorgestellt werden könnten. Genaueres will Macsoda erfahren haben und spricht zudem davon, dass Nvidia den MCP7A-U(öffnet im neuen Fenster) einsetzen will. Laut Expreview handelt es sich dabei allerdings um einen Desktopchipsatz(öffnet im neuen Fenster) , der wohl kaum in ein MacBook oder gar MacBook Air gesteckt werden kann, wie Macsoda es vermutet.
Eine wichtige Produktvorstellung hat Nvidia aber vom 30. September auf den 15. Oktober verlegt(öffnet im neuen Fenster) , außerdem kann der MCP7A-U laut Expreview auch mit DDR3-Speicher umgehen, der sich durch seine niedrigere Spannung und damit verbundene niedrigere Leistungsaufnahme verglichen mit DDR2-Speicher insbesondere für Notebooks eignet. Ein verwandter Chipsatz müsste es also schon sein.
Gerüchten zufolge ist das aber nicht die einzige Neuerung. Apple soll laut Informationen von 9-to-5 die Fertigung von MacBooks umstellen(öffnet im neuen Fenster) - Codename "Brick". Das bezieht sich auf ein Stück Aluminium, aus dem die neuen MacBook-Gehäuse herausgeschnitten werden. Automatisiert soll die Fabrik, die mit Lasern arbeitet, eine hohe Ausbeute vorweisen und mit wenig Mitarbeitern auskommen. Letzteres ist vor allem für die Geheimhaltung wichtig. Die neue Fabrik könnte sogar in den USA stehen(öffnet im neuen Fenster) , was sehr untypisch für Computerfirmen wäre, die meist in Südostasien oder Osteuropa produzieren lassen. So eine Fabrik hat Steve Jobs allerdings schon Ende der 1980er-Jahre bauen lassen(öffnet im neuen Fenster) , allerdings für NeXT.
Angeblich sollen bereits am Dienstag, dem 14. Oktober 2008 neue oder aktualisierte Apple-Produkte vorgestellt werden. Bisher hat Apple jedoch noch keine Einladungen zu einer Veranstaltung verschickt. So bleibt unklar, ob es überhaupt eine Veranstaltung geben wird, ob nur ein stilles Update durchgeführt wird oder ob es überhaupt neue Apple-Produkte in der kommenden Woche geben wird.
Nachtrag vom 10. Oktober, 10:30 Uhr.
Mittlerweile hat Apple erste Einladungen an die US-Presse(öffnet im neuen Fenster) für den 14. Oktober verschickt. Titel der Veranstaltung: "The spotlight turns to notebooks" . Auf der Einladung wird ein silberfarbener Deckel eines Notebooks samt Apfelsymbol gezeigt. Mehr Informationen sind von Apple bisher nicht bekannt.



