Abo
  • IT-Karriere:

Liquavista und Uni Cambridge entwickeln neues E-Paper

Energiesparendes E-Paper kann farbige Bilder und Videos darstellen

Wissenschaftler der englischen Traditionsuniversität Cambridge wollen zusammen mit den Unternehmen Liquavista und Plastic Logic ein neues elektronisches Papier entwickeln, das auch verschiedene Farben und Videos darstellen kann. Das Gemeinschaftsprojekt ist auf drei Jahre angelegt.

Artikel veröffentlicht am ,

In den kommenden drei Jahren wollen die Universität Cambridge, Liquavista und Plastic Logic ein dünnes und flexibles Display entwickeln, das farbige Bilder und Videos anzeigen kann. Es könnte in verschiedenen mobilen Geräten, aber auch als multimediale elektronische Zeitung zum Einsatz kommen.

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Köln
  2. KVL Bauconsult München GmbH, München

Das neue Display wird auf der von Philips entwickelten Electrowetting-Technik (deutsch: Elektrokapillarität oder Elektrobenetzung) basieren. Philips Research Labs hat im Jahr 2006 das Unternehmen Liquavista gegründet, um diese Technik zu kommerzialisieren.

Electrowetting nutzt die Tatsache, dass elektrischer Strom die Oberflächenspannung von Flüssigkeiten verändert. Das Display besteht aus mehreren Schichten: einem Farbfilter, Wasser, Öl, einem Isolator mit einer wasserabstoßenden Oberfläche und einer Glasschicht. Liegt keine Spannung an, legt sich das Öl über den Isolator und einfallendes Licht wird absorbiert. Wird hingegen Spannung angelegt, verdrängt das Wasser das Öl. Licht wird von der Glasschicht reflektiert und fällt durch den Filter nach außen. Diese Technik erlaubt es, einzelne Pixel schnell genug anzusteuern, um bewegte Bilder darzustellen. Der Energiebedarf soll dabei deutlich geringer sein als bei Flüssigkristallbildschirmen.

Plastic Logic hat kürzlich den Prototyp einer elektronischen Zeitung vorgestellt. Das Gerät, das im Jahr 2009 auf den Markt kommen soll, kann Inhalte jedoch nur in Schwarz-Weiß darstellen. Das Display stammt von E-Ink. Amazon und Sony setzen ebenfalls dieses Display beim Kindle und dem Sony Reader ein. Plastic Logic fertigt seine flexiblen Displays in einer Fabrik bei Dresden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-87%) 2,50€
  2. (-77%) 11,50€
  3. 1,19€
  4. 1,12€

Mac Jack 03. Okt 2008

Das ist das Problem bei vielen eReadern im Moment, entweder kaum verfügbar oder eben...

Mac Jack 03. Okt 2008

Warum nicht Serienreif? ePaper gibts doch schon zuhauf, alle möglichen eReader sind...


Folgen Sie uns
       


Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test

Der Mercedes GLC F-Cell ist eines der wenigen Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb. Wir haben das Auto getestet.

Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test Video aufrufen
Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Dr. Mario World im Test: Spielspaß für Privatpatienten
Dr. Mario World im Test
Spielspaß für Privatpatienten

Schlimm süchtig machendes Gameplay, zuckersüße Grafik im typischen Nintendo-Stil und wunderbare Dudelmusik: Der Kampf von Dr. Mario World gegen böse Viren ist ein Mobile Game vom Feinsten - allerdings nur für Spieler mit gesunden Nerven oder tiefen Taschen.
Von Peter Steinlechner

  1. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß
  2. Mobile-Games-Auslese Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
  3. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung

Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps
  2. Nahverkehr Google verbessert Öffi-Navigation in Maps
  3. Google Maps-Nutzer können öffentliche Veranstaltungen erstellen

    •  /