Abo
  • IT-Karriere:

Mittel gegen Crapware: PC Decrapifier entschlackt neue PCs

Kleines Werkzeug löscht unerwünschte Software von neuen Rechnern

Die kostenlose Software Decrapifier soll Rechner von unerwünschter Software befreien, die fast alle Hersteller von Windows-PCs vorinstallieren. Die sogenannte Crapware nimmt dem Nutzer den Spaß am gerade erst ausgepackten Rechner und sorgt in schweren Fällen für besonders langsame Rechner.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Programmierer des Decrapifier-Werkzeugs gehört wohl zu denen, die genug von neu gekauften Rechnern haben, die mit Test- und Demoversionen unnützer Software oder Werbung regelrecht zugemüllt wurden. Dazu gehören zum Leidwesen mancher Nutzer Virenscanner, Office-Programme, volle Autostartordner sowie Icons auf dem Desktop, die eigentlich nur Werbung sind. Hersteller wie Sony bieten - zumindest in den USA - immerhin optional einen Rechner auch ohne unerwünschte Software an ("Fresh Start").

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. CPA Software Consult GmbH, Langenfeld

Im Englischen gibt es für diese Art der Software die Begriffe Crapware (Schrottsoftware) und Bloatware (aufblähende Software). The PC Decrapifier 2.0 ist in der Lage, einen Teil der Software, die große Hersteller beilegen, einfach zu entfernen. Welche Software dazu gehört, ist einer Liste zu entnehmen. Zu den berücksichtigten Programmen gehört etwa AOL-Software, meist unnütze Dell-Tools, Google Toolbar und Desktop, die Yahoo-Toolbar, diverse andere Internetanbieter, unnütze Autostartobjekte sowie eine große Auswahl an Software von Norton.

Besonders vorsichtige Nutzer können vor der Entfernung der Software einen Systemwiederherstellungspunkt unter Windows setzen. Das bedeutet jedoch nicht, dass beim Zurückgehen auf einen älteren Systemwiederherstellungspunkt auch alles wieder hergestellt wird, warnt der Autor des Decrapifiers.

Die Software gibt es in zwei Versionen. Eine kostenlose Version für den persönlichen Gebrauch, der Autor bittet nur um eine Spende von 5 US-Dollar, sowie eine kommerzielle Variante, die pro Techniker (nicht pro PC) berechnet wird. Sie kostet 20 US-Dollar und bietet zusätzliche Automatisierungsmöglichkeiten.

Wer der Meinung ist, dass dem Decrapifier die Unterstützung einer Software fehlt, kann die Liste der Crapplications ergänzen. Zum Redaktionsschluss lag dort "Anything bearing the name 'Norton' or 'Symantec'" an erster Stelle. So mancher Administrator wird dem ohne zögern zustimmen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 339,00€ (Bestpreis!)

Rainer Übermut 11. Okt 2008

Erst Windows zu installieren und dann nach den Treibern zu suchen ist vermutlich wirklich...

St. Andrew 06. Okt 2008

OMFG! Andreas, das ist GÖTTLICH GUT! YMMD! ROFL!! elfeins111111!!! XD

fasdfasdf 05. Okt 2008

*lol* natürlich... das Prog macht genau was es soll. Was treibt Leute wie dich...

spanther 04. Okt 2008

Richtig weil die Profildaten meist während der Nutzung entstanden sind und es deswegen...

Verdreher 04. Okt 2008

Trötelötelü.


Folgen Sie uns
       


LG G8x Thinq - Hands on

Das G8x Thinq von LG kann mit einer speziellen Hülle verwendet werden, die dem Smartphone einen zweiten Bildschirm hinzufügt. Golem.de hat sich das Gespann in einem ersten Kurztest angeschaut.

LG G8x Thinq - Hands on Video aufrufen
IAA 2019: PS-Wahn statt Visionen
IAA 2019
PS-Wahn statt Visionen

IAA 2019 Alle Autobosse bekennen sich auf der IAA zur Nachhaltigkeit, doch auf den Ständen findet man weiterhin viele große, spritfressende Modelle. Dabei stellt sich die grundsätzliche Frage: Ist das Konzept der Automesse noch zeitgemäß?
Eine Analyse von Dirk Kunde


    Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
    Ryzen 7 3800X im Test
    "Der schluckt zu viel"

    Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
    2. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
    3. Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test Picasso passt

    Hue Sync: Hue-Effektbeleuchtung dank HDMI-Splitter einfacher nutzbar
    Hue Sync
    Hue-Effektbeleuchtung dank HDMI-Splitter einfacher nutzbar

    Mit Hue Sync können Philips-Hue-Nutzer ihre Lampen passend zu Filmen oder Musik aufleuchten lassen - bisher aber nur recht umständlich über einen PC. Die neue Play HDMI Sync Box ist ein Splitter mit eingebautem Hue-Sync-Controller, an den einfach Konsolen oder Blu-ray-Player angeschlossen werden können.
    Ein Hands on von Tobias Költzsch

    1. Signify Kleiner Schalter und Steckdose für Philips Hue
    2. Smart Home Philips-Hue-Leuchtmittel mit Bluetooth
    3. Smart Home Philips Hue mit Außenbewegungsmelder und neuen Außenlampen

      •  /