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Offiziell: Nintendo DSi - Handheld mit zwei Kameras

Nintendo veröffentlicht überarbeitetes Handheld im November 2008 in Japan. Zwei Kameras, mehr Internet und ein Slot für SD-Karten – das sind die wichtigsten Merkmale des nun auch offiziell angekündigten Nintendo DSi. In Japan erscheint das Gerät Anfang November 2008, Europa und der Rest der Welt sind voraussichtlich 2009 dran.
/ Peter Steinlechner
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Der neue Handheld DSi von Nintendo bekommt gleich zwei Kameras: Eine befindet sich auf der Außenseite des Geräts, die andere in Inneren zwischen den beiden Bildschirmen. Der Spieler kann Fotos in VGA-Qualität aufnehmen, also mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln, was 0,3 Megapixeln entspricht. Insbesondere die Kamera im Inneren eignet sich erstklassig dazu, Bilder oder Videos zum Direktimport in Spiele aufzunehmen – Details dazu hat Nintendo allerdings noch nicht verraten. Fotos können in einer mitgelieferten, einfachen Software bearbeitet werden, zum Beispiel mit Verzerr- und Morpheffekten.

Nintendo DSi – Vorstellung und Spiele 2008-2009
Nintendo DSi – Vorstellung und Spiele 2008-2009 (03:21)

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Der DSi verfügt über einen eingebauten Webbrowser auf Basis von Opera, der vor allem Zugriff auf den neuen DS-Onlineshop gewährt. Der Zugriff funktioniert über kostenlose WiFi-Hotspots, die in Filialen von McDonalds eingerichtet werden – zumindest in Japan. Wie es im Rest der Welt funktionieren soll, ist derzeit nicht bekannt. Im Onlineshop gibt es Spiele zum Download auf das DSi. Zur Abrechnung muss der Spieler sogenannte "Nintendo Points" kaufen, mit denen ein Programm nach aktueller Informationslage maximal rund 6 Euro kostet.

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Den Slot für Game-Boy-Advanced-Spiele streicht Nintendo, dafür bekommt der DSi einen Eingang für SD-Karten. Auf denen soll sich Musik abspeichern und abspielen lassen. Vor allem aber dient er zum Speichern der online gekauften Spiele. Ob und wie Nintendo das damit einhergehende Problem der – je nach Nutzungsbedingungen – möglicherweise illegalen Weitergabe von Spielen lösen will, ist derzeit völlig offen.

Der DSi ist rund zwölf Prozent dünner als sein direkter Vorgänger und die beiden Bildschirme sind etwas größer: 3,25 statt 3 Zoll. Die Akkus lädt das Gerät angeblich etwas schneller auf, nach zweieinhalb statt drei Stunden sind sie voll. Dafür sollen sie bei maximaler Helligkeit nur drei bis vier Stunden durchhalten, beim DS Lite ist es fast das Doppelte. Eine neue mittlere Helligkeitseinstellung kommt dagegen hinzu, Laufzeit sechs bis neun Stunden.

In Japan ist der DSi laut Nintendo ab dem 1. November 2008 für 18.900 Yen (127 Euro) in Schwarz und Weiß erhältlich. Das ist etwas teurer als der DS Lite, der für 16,800 Yen (110 Euro) zu haben ist. Eine Sprecherin von Nintendo bestätigte auf Anfrage von Golem.de, dass der DSi auch in Deutschland auf den Markt kommen wird. Zum Preis oder Termin liegen allerdings noch keine Informationen vor.


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