Venezuela bestellt 1 Million Classmate-PCs
Bei den blau-weißen Computern handelt es sich um Intels Classmate-PCs der zweiten Generation , die von dem portugiesischen Hardwarehersteller JP Sá Couto zusammengebaut und unter der Bezeichnung Magellan vertrieben werden.
Nach Medienberichten sollen die Computer mit einem Atom-Prozessor ausgeliefert werden. Auf Nachfrage von Golem.de gab Intel jedoch an, die Notebooks verfügten über einen Celeron-Prozessor mit 900 MHz, 1 GByte Arbeitsspeicher, eine 30-GByte-Festplatte und ein 8,9 Zoll großes LCD. Die Geräte haben Schnittstellen für Ethernet und WLAN (802.11b/g), zur Ausstattung gehören eine Kamera, ein Mikrofon und Lautsprecher. Ausgeliefert werden sie mit einer in Venezuela entwickelten Variante des Betriebssystems Linux, das Venezuelas Präsident Hugo Chávez fördert .
Der Kauf der Computer ist Teil eines Handelsabkommens, das die beiden Länder während eines Staatsbesuchs von Chávez in Portugal abgeschlossen haben. Das Abkommen hat ein Volumen von 3 Milliarden US-Dollar und beinhaltet unter anderem den Bau von Häusern und Infrastrukturprojekten.
Portugal selbst hat im Juli 2008 500.000 Classmate-PCs bestellt .