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Blizzard gewinnt Gerichtsverfahren gegen Autor von WoW-Bots

Schadensersatzansprüche gegen Bot-Programmierer von "Glider" durchgesetzt. Sechs Millionen US-Dollar – diese Summe hat ein US-Gericht Blizzard zugesprochen. Die Spielefirma hatte auf Schadensersatz geklagt, weil durch eine Software mit automatisch kämpfenden Charakteren die Laufzeit der World-of-Warcraft-Abonnements kürzer ausgefallen sei.
/ Peter Steinlechner
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Blizzard hatte eigentlich 6,8 Millionen Dollar gefordert, bekam jetzt aber vor einem US-Gericht immerhin sechs Millionen Dollar Schadensersatz zugesprochen. In dem Rechtsstreit ging es um die Software Glider des amerikanischen Programmierers Michael Donnelly, mit der sich wiederholende – und auf Dauer eintönige – Aufgaben in World of Warcraft automatisiert absolvieren lassen. Blizzard hatte im März 2008 geklagt und im Juli 2008 einen ersten Teilerfolg erzielt, dem zufolge der Sourcecode von Glider nicht veröffentlicht werden darf und die Verwendung gegen die Nutzungsbestimmungen von World of Warcraft verstößt.

Die BBC(öffnet im neuen Fenster) meldet, der Prozess gehe im Januar 2009 in die nächste Runde. Dann geht es darum, ob Glider gegen Urheberrechte verstößt und ob Donnelly die Schadensersatzansprüche aus eigener Tasche bezahlen muss.


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